Kita: Abschied ohne Tränen

Zum ersten Mal soll der Kleine in den Kindergarten. Ein spannender Tag mit vielen neuen Gesichtern erwartet ihn, denken Sie. Schade, dass er das nicht so sieht. Er will nicht weg von Mama und Papa und weint. Was können Sie in dieser Situation tun?

Am besten ist, zu gehen, auch wenn das Kind weint. Das mag für Sie wahrscheinlich schwierig sein, doch so lernt das Kind, dass es ab jetzt in die Kita gehört. Wer sein Kind wieder mit nach Hause nimmt, gibt ihm nicht die Chance, die Angst vor dem Kindergarten zu verlieren. Wenn es lernt, dass die Angst unbegründet ist, wird es aufhören zu weinen.

Fragen Sie die Erzieherin beim Abholen wie es ihrer Tochter oder ihrem Sohn ergangen ist und wie lange sie oder er geweint hat. Sind es bis zu zehn Minuten gewesen, ist das normal. Warten Sie etwa vier Wochen ab. Hört ihr Kind dann immer noch nicht auf, zu weinen, sollten Sie sich professionelle Hilfe holen. Vielleicht wird es im Kindergarten von den anderen ausgegrenzt, vielleicht hat es selbst ein psychisches Problem.

Sie können Ihr Kind auch schon vorher auf den Besuch in der Kita vorbereiten, indem Sie es immer einmal in andere Ihnen vertraute Hände geben: zum Beispiel zu einer Freundin, einem Onkel oder dem Götti. Auch Kontakte zu anderen Kindern, sei es auf dem Spielplatz oder in der Krabbelgruppe, helfen, die Angst vor dem Kindergarten zu nehmen. Vielleicht können Sie auch einen Vorab-Besuch im Kindergarten organisieren. Dann können Sie sich ihn gemeinsam anschauen.

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