Kopfschmerzen müssen nicht sein

Viele Schweizer leiden an häufigen Kopfschmerzen. Oft könnten diese aber mit dem richtigen Verhalten bereits im Vorfeld verhindert werden.

Untersuchungen der Universität München haben ergeben, dass häufig Kopfschmerzen gar nicht erst auftreten müssten, wenn man sich richtig verhält. So fanden die Forscher heraus, dass unter anderem Alkohol und Rauchen das Auftreten von Schmerzen und sogar Migräne fördert. Dasselbe gilt für Kaffee und einen Mangel an Bewegung. Da die Kopfschmerzen schnell chronisch werden können, ist es wichtig, schädliche Verhaltensweisen frühzeitig abzulegen.

Unter chronischen oder wiederkehrenden Kopfschmerzen leiden ungefähr 70 Prozent der Bevölkerung. Damit ist dies eine der häufigsten Gesundheitsprobleme. Für die Studie der Universität München wurden 1260 Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren untersucht. Die Forscher befragten sie zu Beschwerden, Lebensstil und Ernährung sowie zu ihrem Alkohol-, Nikotin- und Kaffeekonsum.

Die Untersuchungen zeigten, dass Migräne und auch Spannungskopfschmerzen im Zusammenspiel mit Migräne am häufigsten bei Teenagern auftrat, die sich wenig bewegten und viel Kaffee tranken. Ähnliche Ergebnisse zeigten sich bei regelmässigem Alkohol- und Zigarettenkonsum. Aus der Studie ergibt sich, dass Jugendliche, die häufiger Kopfschmerzen haben, wenig Alkohol trinken und sich regelmässig bewegen sollten. Teenager mit Migräne sollten zudem auf Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke verzichten. Ernährungsgewohnheiten sowie die tägliche Trinkmenge waren hingegen kaum für die Häufigkeit von Kopfschmerzen verantwortlich.

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