Kritik an Vorbereitungskursen für Aufnahmeprüfungen am Gymnasium

Bezahlte Vorbereitungskurse für die Aufnahmeprüfung beeinträchtigen nach Meinung von Rektoren die Chancengleichheit für Schüler, die aufs Gymnasium wollen. Prüfungsvorbereitungskurse für Züricher Kantonschulen sollen nun einheitlich werden.

Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder. Deshalb scheuen sie keine Kosten, für private Vorbereitungskurse, die dazu dienen sollen das Kind besser auf die Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium vorzubereiten. Für den Erfolg der Sprösslinge zeigen sich die Eltern deshalb sehr engagiert und grosszügig. Zwar findet die Aufnahmeprüfung erst im Mai statt, doch bereits Wochen vor den Herbstferien sind die Kurse aufgrund der hohen Nachfrage ausgebucht, so die NZZ am Sonntag. Ungefähr 4000 Franken kostet der sogenannte Vorbereitungskurs. Im Realgymnasium Rämibühl haben bereits 50 Prozent der Schüler das Paket in Anspruch genommen.

Doch nach Einschätzung von Rektoren sind viele Eltern deshalb sehr verunsichert, denn nicht alle können ihrem Kind ein sogenanntes Vorbereitungspaket für die Aufnahmeprüfung finanzieren.

Rektoren vom Gymnasium bemängeln diese Entwicklung, da ein Markt rund um das Aufnahmeverfahren entstanden sei. Auch wird diese bezahlte Vorbereitungszeit abgelehnt, da Kinder aus schlechter gestellten Familien benachteiligt sind. Nach Einschätzung der Primarlehrer sind die Prüfungen auch ohne Vorbereitungskurse zu schaffen.

Deshalb wird jetzt geprüft, ob es in Zukunft ein einheitliches Konzept zumindest als Empfehlung für alle Gemeinden geben soll.

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