Mit Kindern über ein Leben mit Krebs sprechen

«Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Ihre Krankheit?» lautet die Frage einer landesweiten Sensibilisierungskampagne der Krebsliga Schweiz. Die Krebsliga will Eltern helfen, mit ihren Kindern über das Leben mit Krebs zu sprechen.

Leben mit Krebs: Reden mit den Kindern ist besser als die Ungewissheit.

Das Leben mit Krebs: Ungewissheit ist für Kinder schlimmer als ein ehrliches Gespräch. Foto: Krebsliga Schweiz

Wenn Mutter oder Vater an Krebs erkranken, kann das die Entfaltung der Kinder beeinträchtigen. Das zeigen Forschungen. Deshalb ruft die Krebsliga in ihrer neuen Kampagne, die zum Weltkrebstag am 4. Februar 2013 startete,  zu altersgerechter Kommunikation mit Söhnen und Töchtern von Krebserkrankten auf.

Das Leben mit Krebs: Die Ungewissheit ist schlimmer

Ein altersgerechtes Gespräch sei für Kinder und Jugendliche meist viel weniger belastend als die Ungewissheit, schreibt die Krebsliga in einer Pressemitteilung. Ein Gespräch über das Leben mit Krebs zu führen, was die Krankheit bedeutet oder wie sie das Leben verändern wird, ist für viele Betroffene aber schwierig. Die Krebsliga Schweiz bietet deshalb verschiedene Hilfestellungen für Betroffene an.

Grosse Präsenz der Kampagne

Seit Montag sind in der Nähe von Bahnhöfen, Bus und Tramstationen und in Trams und Bussen in der Schweiz die eindrücklichen Plakate zu sehen. Sie sollen die Schweizer für das Thema sensibilisieren und über die zahlreichen Hilfsangebote der Krebsliga informieren.

 

3 häufige Fragen und kindgerechte Antworten


Was ist eigentlich Krebs?

Der Körper ist aus vielen Bausteinchen aufgebaut, den sogenannten Zellen. Sie sorgen dafür, dass alles in unserem Körper gut funktioniert: dass wir laufen und spielen, atmen und sehen können, dass unsere Haare wachsen und vieles mehr. Es kann vorkommen, dass solche Zellen anfangen, sich schlecht zu benehmen. Sie teilen sich in immer mehr gleiche, schlechte Zellen, die wachsen, bis sie einen Klumpen bilden. Diesen Klumpen nennt man Tumor. Er stört den Körper und macht ihn krank. Man sagt, jemand hat Krebs.

Stirbt man an Krebs?

Grundsätzlich kann man an jedem Krebs sterben. Aber es gibt heute viele Therapien, durch die Krebs geheilt werden kann. Und die Behandlungen werden immer besser. Grundsätzlich gilt: Je früher der Krebs entdeckt wird, desto besser sind die Chancen, geheilt zu werden.

Was ist eine Chemotherapie?

Die Chemotherapie ist eine häufige Methode, um Krebs zu behandeln. Man erhält dabei Medikamente, die die schlechten Zellen zerstören. Leider gehen dabei auch viele gesunde Zellen kaputt, darum fallen z.B. die Haare aus. Diese wachsen aber wieder nach. In der Regel erholen sich die gesunden Zellen auch wieder.

Quelle: Krebsliga

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Kampagnen-Homepage

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