Die neue Glücksformel verrät, was uns glücklich macht

Was macht uns glücklich? Sind es wirklich Geld, Liebe und Gesundheit, die uns glücklich machen? Ist das Lebensglück etwas Individuelles oder gibt es Faktoren, die das Glücksgefühl fördern? Eine neue Glücksformel verrät uns, welche Faktoren dazu beitragen, dass wir mit einem Lächeln ins Bett gehen.

Die neue Glücksformel heisst: «Leben, Haben, Sein.»

Die neue Glücksformel lautet «Haben, Lieben, Sein.» Foto: iStockphoto, Thinkstock.

Klar lässt sich sagen, dass Glück immer im Auge des Betrachters liegt. Ein 7-jähriges Mädchen, ein 18-jähriger Punk, ein 33-jähriger Familienvater und eine 82-jährige Rentnerin haben sehr unterschiedliche Vorstellung davon, was Glück für sie bedeutet. Was uns glücklich macht, hängt von unserer Situation ab, Glück ist nicht konstant. Trotzdem gibt es eine Glücksformel.

«Haben, Lieben, Sein» lautet die neue Glücksformel

Forscher der Jacobs University in Bremen haben unter der Leitung von Jan Delhey, Soziologe und Glücksforscher, untersucht, welche Glücksformel zum Glücklichsein hilft. Jan Delhey und seine Kollegen der «Happiness Research Group» haben die Resultate ihrer langjährigen Studien nun auf die Glücksformel «Haben, Lieben, Sein» heruntergebrochen, berichtete Spiegel Online vorige Woche. Diese drei Faktoren können je nach Mensch anders gewichtet sein, sind aber alle essentiell für dauerhaftes Glück und können auch nicht ersetzt werden. Geld macht zwar nicht glücklich, Geldsorgen aber auch nicht. Viele liebe Freunde sind zwar toll, reichen aber auch nicht zum absoluten Lebensglück und wer keinen Sinn im Leben sieht, wird wahrscheinlich auch nicht glücklich.

Die Glücksformel: Regelmässig Geld spenden macht glücklicher

Die Studien haben gezeigt, dass Menschen materielle Sicherheit für ihr Seelenheil brauchen. In Deutschland zum Beispiel, liegt das Glückslimit das bei dieser Untersuchung ermittelt worden ist, bei rund 60.000 Euro Jahreseinkommen. Wer mehr verdiente, war nicht wesentlich glücklicher. Wenn es um die Liebe geht, ist eine dauerhafte Partnerschaft wichtiger als die eigene Familie, ergab eine der Befragungen. Familie und Freunde tragen aber viel dazu bei, dass ein Mensch sich glücklich fühlt. Wer sich in einer Gemeinschaft engagiert, den Nachbarn hilft oder spendet, fühlt sich laut der Studie glücklicher. «Studien zeigen, wer regelmässig Geld spendet, fühlt sich gut», sagt Delhey gegenüber Spiegel Online.

Führen Kinder zu mehr Lebensglück?

Wie sieht es mit Kindern aus, inwiefern beeinflussen Kinder unser Lebensglück? Forscher der Universität Glasgow haben herausgefunden, dass diese Frage mit Ja und Nein beantwortet werden kann. Verheiratete Paare sind umso glücklicher, je mehr Kinder sie haben, bei alleinerziehenden Eltern ist es genau umgekehrt: Je mehr Kinder Alleinerziehende haben, desto unglücklicher sind sie. Eltern erleben mit ihren Kindern starke Glücksmomente, müssen im Alltag aber auch viel Energie für die Erziehung aufwenden und fühlen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt. Kinderlose können nicht abschätzen, inwiefern Kinder sie glücklicher machen würden. Kinder sind deshalb für sie auch kein wesentlicher Glücksfaktor.

 

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