Medienerziehung ist Eltern wichtig

Viele Eltern interessieren sich dafür, wie ihre Kinder mit den neuen Medien umgehen. Eine Studie an der Fachhochschule Nordwestschweiz ergab, dass über 70 Prozent der Eltern immer oder oft Gespräche mit dem Kind über ihre Erfahrungen im Internet zu führen.

Eltern finden Medienerziehung wichtig.

70 Prozent der Eltern führen mit ihren Kindern Gespräche über ihre Erfahrungen im Internet. Foto: © tm-photo - Fotolia.com

Die meisten Eltern sind medienkompetent und geben ihr Wissen an ihre Kinder weiter. Das zeigt die Studie «Medienkompetenz und medienerzieherisches Handeln von Eltern», die heute von elternet.ch und dem Institut Kinder- und Jugendhilfe der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW vorgestellt wurde. Die Mehrheit der Eltern führt Gespräche mit den Kindern über ihre Erfahrungen im Netz (70 Prozent) und setzt zeitliche Grenzen bei der Nutzung von neuen Medien (64 Prozent). Besonders die Nutzung von Onlineshopping, Chats oder das Surfen auf dem Mobiltelefon wird von den Eltern eingeschränkt.

Die meisten orientieren sich zudem an den Alterskennzeichnungen auf den Packungen der Computerspiele. Etwas über die Hälfte der Familienhaushalte hat auch eine Schutz- oder Kontrollsoftware auf den von den Kindern genutzten Computern installiert.

Schaut man sich den Bildungsstand der Eltern an, zeigt die Studie, dass tief gebildete Eltern weniger das Gespräch über neue Medien suchen als formal höher gebildete Eltern. Vor allem Eltern mit einer niedrigeren Bildung beklagen sich auch darüber, dass die Mediennutzung der Kinder in der Familie immer wieder für Konflikte sorgt.

Weitere Ergebnisse der Studie können Sie unter www.elternet.ch downloaden.

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