Plötzlicher Kindstod: Sicherer im eigenen Bettchen

Am sichersten schlafen Babys im Schlafzimmer der Eltern, aber im eigenen Bettchen. Das hat eine Studie aus England ergeben. Die Forscher analysierten 80 Fälle des plötzlichen Kindstods, auch SIDS für Sudden Infant Death Syndrome genannt.

Mehr als jedes zweite Kind war neben Vater oder Mutter gestorben. Entweder schliefen die Kinder im Elternbett oder Mutter bzw. Vater war mit dem Kind auf dem Sofa eingenickt. In fast jedem dritten Fall hatte ein Elternteil Alkohol oder Drogen konsumiert. 29 Prozent der Kinder lagen auf dem Bauch, und 24 Prozent von ihnen waren in mehrere Tücher gewickelt.

Der Plötzliche Kindstod ist hierzulande die häufigste Todesursache zwischen 14 Lebenstagen und dem Ende des ersten Lebensjahres geworden. Der Plötzliche Kindstod tritt bei Knaben etwas öfter auf als bei Mädchen und kommt häufiger in den Wintermonaten vor.

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