Pro Juventute vor dem Aus: Stiftung bittet um Hilfe

Pro Juventute, die grösste Kinder- und Jugendorganisation der Schweiz, kämpft seit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten. Jetzt will sie mit Hilfe von Bundesrat Didier Burkhalter, Facebook und Youtube ihre Dienstleitungen retten.

Bereits im April kündigte die Stiftung an, 20 Vollzeitstellen zu streichen, um den eigenen Fortbestand zu sichern. Damals hiess es, Pro Juventute drohe das Aus. Wie die Stiftung gestern mitteilte, sei der Fortbestand weiterhin in Gefahr.

Deshalb ruft sie nun mit Botschaftern wie Bundesrat Didier Burkhalter die Bevölkerung und die Wirtschaft per Facebook, Twitter und Youtube sowie mit Anlässen für die Öffentlichkeit zur Unterstützung auf. «Mit Freundschaftsbeiträgen, Spenden, Artikelkäufen und dem persönlichen Engagement können alle dazu beitragen, dass unsere Kinder und Jugendlichen auch in Zukunft Unterstützung und Förderung erhalten», sagte Stiftungsdirektor Stephan Oetiker. «Insbesondere Unternehmen können mit Projektpartnerschaften ganz konkret 300'000 Kinder und Jugendliche fördern und so aktiv die Zukunft unserer Gesellschaft mitgestalten.»

Mit den Spenden können Dienstleitungen wie der Beratungsdienst 147, wo täglich 400 Kinder und Jugendliche um Hilfe bitten, gerettet werden. Wenn die Massnahmen greifen, kann die Organisation in zwei Jahren ihren 100. Geburtstag feiern.

Den Link zur Kampagnenplattform finden Sie hier: www.ichbinprojuventute.ch.

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