Raucherkinder leiden unter hohem Blutdruck

Kinder, deren Eltern rauchen, haben ein um 21 Prozent höheres Risiko für hohen Blutdruck als Nichtraucherkinder. Das erhöht das Risiko für Herzerkrankungen im Erwachsenenalter.

Nieren- und Bluthochdruckspezialist Giacomo Simonetti an der Universität Heidelberg untersuchte bei über 4'000 Buben und Mädchen im Durchschnittsalter von fast 6 Jahren den Blutdruck. Zudem wurden die Kinder nach dem Rauchverhalten der Eltern befragt. Nach Ausschluss aller übrigen Risikofaktoren wie Frühgeburt, Unter- und Übergewicht oder erbliche Neigung zum Bluthochdruck, hatten Kinder mit einem oder beiden rauchenden Elternteilen eindeutig höheren Blutdruck als Nichtraucherkinder, wie die Internetplattform sprechzimmer.ch im Januar mitteilte.

Bei 28.5 Prozent der Familien rauchte der Vater, bei 20.7 Prozent die Mutter und bei 11.9 Prozent beide Eltern. Bei den Kindern, bei denen die Mutter rauchte, war der Blutdruck des Kindes höher als bei Kindern mit rauchendem Vater. «Beide rauchen beim Arbeiten. Und bei den Müttern ist der Arbeitsplatz meistens der Haushalt, wo sich auch das Kind in diesen jungen Jahren aufhält», erklärte Giacomo Simonetti gemäss sprechzimmer.ch.

Der Blutdruck im Kindesalter bestimmt des Blutdruck im Erwachsenenalter. Ist er sehr hoch, ist das Risiko einen Herzinfarkt oder Gehirnschlag zu bekommen ebenso erhöht.

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