Risiko beim Schlitteln wird oft unterschätzt

Gesellige Wettfahrten oder holprige Wege führen beim Schlitteln nicht selten zu kleineren Stürzen. Die Folge sind eventuell blaue Flecken, die man für den Spass gerne in Kauf nimmt. Doch Schlitteln birgt ein weitaus grösseres Risiko.

Wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) heute mitteilt, werden die Risiken beim Schlitteln oft unterschätzt. In der Schweiz verunfallen beim beliebten Wintersport durchschnittlich 10'000 Personen pro Jahr. Selten, aber Teil der Realität sind Todesfälle. So verunglückten im Dezember 2010 zwei Schlitterinnen tödlich.

Die Ursachen der Unfälle liegen häufig in der Selbstüberschätzung der Schneesportler, sowie einer schlechten Ausrüstung. Ob «Davoser», Rodel oder Bob, jedes Schlittenmodell funktioniert etwas anders. Daher sollte man sich anfangs mit der Steuerung seines Gerätes vertraut machen.

Beim Schlitteln werden schnell hohe Geschwindigkeiten erreicht. Daher sind für eine gute Ausrüstung, neben Handschuhen und Schneebrille, Helm und Schuhe mit einem guten Profil unabdingbar. Der Helm schützt vor schweren Kopfverletzungen und nur das richtige Schuhwerk garantiert ein sicheres Steuer- und Bremsverhalten.

Können und gute Ausrüstung zum Trotz, zu letzt gilt es weiterhin eine wichtige Grundregel zu beachten: Rücksichtsvolles Fahren mit ausreichendem Abstand schützt vor Kollisionen.

Das könnte Sie auch interessieren

Services & Newsletter