Schon Primarschüler erleben Schulstress

Jeder dritte Zweit- und Drittklässler in Deutschland klagt über Stress. Die Hauptursache für Stress bei Kindern ist vor allem die Schule. Hausaufgaben und Tests verursachen in erster Linie Schulstress. Leidet Ihr Kind auch an Schulstress? Wir haben nützliche Tipps für Sie zusammengestellt.

Schon Primarschüler leiden unter Schulstress

Schulstress: Wie Eltern ihre Kinder unterstützen können. Foto: Monkey Business, Thinkstock.

Ein Drittel der Primarschüler leidet unter Stress. Diese ernstzunehmende Aussage stammt von einer Umfrage des Deutschen Kinderschutzbundes. Knapp 5.000 Kinder im Alter zwischen sieben und neun Jahren wurden befragt. Laut Umfrage leiden nicht nur eine grosse Anzahl Kinder an Stress, ein Viertel von ihnen gibt sogar an, oft, oder sehr oft gestresst zu sein, berichtete Zeit online am 21. November 2012.

Gestresste Kinder, was können Eltern tun?

Zunächst ist es wichtig, den Ursachen von Stress auf den Grund zu gehen. Dabei hilft eine gründliche Analyse des Alltags. Welche Faktoren verursachen Stress? Wie könnte der Tagesablauf verändert werden, damit weniger Stress entsteht? Wichtig ist vor allem, das Gespräch mit Kindern, die an Stress oder Schulstress leiden, zu suchen. In der Diskussion sollten mögliche Lösungen besprochen werden. Wenn einem Kind zum Beispiel eine Aufgabe sehr gross und kaum zu bewältigen scheint, hilft es, diese Aufgabe in kleine Arbeitsschritte einzuteilen, rät die Sucht Schweiz im Elternnewsletter vom Oktober 2012.

Fünf tolle Tipps um Stress bei Kindern abzubauen
 

  • Genügend Schlaf ist wichtig! Auf aktivierende Tätigkeiten wie intensiven Sport oder Internetnutzung sollte vor dem Schlafen verzichtet werden.
  • Ebenfalls ist eine gute Ernährung förderlich. Nicht nur gesundes Essen, sondern auch die familiären Essensrituale sind wichtig: Regelmässige gemeinsame Mahlzeiten stärken den Familien-Zusammenhalt und bieten eine gute Plattform für Gespräche.
  • Regelmässige Bewegung trägt zum Wohlbefinden bei – auch wenn es nur ein 30-minütiger Spaziergang ist. Helfen Sie Ihrem Kind, eine Bewegungsform zu finden, die ihm Freude macht.
  • Auch Kinder brauchen Zeit um mal abzuschalten und sich zu entspannen. Bewusst eingeplante Ruhe-Zeit entspannt.
  • Auch Spass-Zeit muss sein: In dieser Zeit sollten Kinder machen können, was auch immer ihnen gefällt. Das hilft, den Alltagsstress und Schulstress zu bewältigen.

Diese fünf hilfreichen Tipps stammen aus dem Oktobernewsletter von Sucht Schweiz.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Services & Newsletter