Sofortaktionen gegen Lehrermangel

Die grössten Deutschschweizer Kantone wollen mit Sofortmassnahmen etwas gegen den Lehrermangel unternehmen. Geplant sind Ausbildungsgänge für Quereinsteiger an den Pädagogischen Hochschulen und Lohnerhöhungen, wie die NZZ am Sonntag berichtete.

Im Kanton Zürich würden in den nächsten zehn Jahren etwa 1'000 Lehrer fehlen, da 14 Prozent mehr Schüler, das sind 10'000 Kinder, in der Primarschule und 5 Prozent mehr Schüler , das sind 2'000 mehr Kinder, in der Sekundarschule erwartet werden. In anderen Kantonen wie Bern steigen die Schülerzahlen ebenso. Ausserdem gehen überdurchschnittliche viele Lehrer in den nächsten Jahren in Pension. Das verstärkt das Problem Lehrermangel.

Am Freitag wollen die Kantone über die Massnahmen informieren. Auch die Rektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen hat sich Gedanken zur Bekämpfung des Lehrermangels gemacht. Sie will die Praxiserfahrung für Studierende früher ermöglichen und Quereinsteigern für die Zeit der Umschulung eine Finanzierung anbieten.

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«Lehrermangel in der Deutschschweiz»

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