Später Unterrichtsbeginn fördert Leistungen

Würde der Unterricht in den Schulen eine halbe Stunde später beginnen, wären Jugendliche leistungsfähiger. Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie.

Die Forscher um Dr. Judith Owens von Rhode Island hatten den Beginn der erste Schulstunde von 8 Uhr auf 8:30 Uhr verlegt, wie die Internetplattform Kinder- und Jugendärzte im Netz vorige Woche mitteilte. Die untersuchten Schüler der 9. bis 12. Klasse waren danach leistungs- und aufnahmefähiger. Die Verlegung wirkte sich ebenso positiv auf die Lernbereitschaft aus.

Grund für die positiven Ergebnisse war, dass die meisten Schüler mindestens acht Stunden schlafen konnten. Zuvor war das nicht möglich. Denn in der Pubertät gehen Jugendliche meist später zu Bett, weil sich in der Regel ihr Tag-Nacht-Rhythmus verändert. Für die Autoren ist dies ein weiterer Beitrag zu einer Reihe von Untersuchungen, die zeigen, dass der derzeit gewohnte Schulalltag nicht der inneren Uhr eines Jugendlichen entgegenkommt, wie Kinder- und Jugendärzte im Netz schreibt.

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