Mehr als Schrott: Spielzeug aus den Strandferien

Badeente, Wasserboot und Gummiball: Am Strand können Eltern an jeder Ecke billiges Spielzeug für ihre Kinder kaufen. Wie gefährlich die Spielsachen sind, zeigte jetzt eine Untersuchung deutscher Experten.

Spielzeug, das man am Strand kaufen kann, ist teilweise gefährlich.

Spielzeug, das billig am Strand gekauft werden kann, ist zum Teil sehr gefährlich für Kinder. Foto: Stockbyte, Thinkstock

Der deutsche TÜV Rheinland kaufte in den vergangenen Wochen in beliebten Ferienregionen in Deutschland, Italien, den Niederlanden und Spanien direkt am Strand, in Souvenir- oder Billigläden Mitbringsel ein und untersuchte sie auf ihre Qualität. Von 45 gekauften Spielwaren wiesen 28 Produkte zum Teil schwerwiegende Mängel auf, heisst es in einer Pressemitteilung des TÜVs von gestern.

Mal lösten sich die Augen bei einem Plüschtier, sodass sie leicht verschluckt werden konnten. Mal wurde in einer Puppe eine zu hohe Belastung mit Weichmachern gefunden, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Bei anderem Spielzeug waren die Batterien frei zugänglich und es bestand die Gefahr von Kurzschlüssen. Bei einer Seifenblasenpistole war die Flüssigkeit verkeimt.

«Diese Spielwaren stellen eine Gefahr für Kinder dar und dürfen daher erst gar nicht in Kinderhände geraten», erklärte Prof. Ralf Wilde vom TÜV Rheinland. Wichtig sei hier an den europäischen Grenzen dafür zu sorgen, dass solche gefährlichen Produkte nicht auf den Markt gelangen, denn für den Verbraucher seien diese Sicherheitsrisiken auf den ersten Blick oft nicht zu erkennen.

Den ausführlichen Testbericht gibt es unter www.tuv.com

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