Sport hilft armen Kindern

Kinder aus sozial benachteiligten Familien verbessern ihre Gesundheit durch Sport stärker als andere Kinder. Das haben Wissenschaftler der Universität Leipzig herausgefunden.

Die Forscher hatten die Gesundheit von Schülern eines Gymnasiums mit Schülern aus einer anderen Schule verglichen, wie das Internetportal pressetext heute schreibt. Die Hälfte der Schüler beider Gruppen erhielt ein Jahr lang jeweils fünf statt zwei Stunden Sportunterricht pro Woche.

Alle, die mehr Schulsport hatten, verbesserten Körperkoordination und Fitness. In der Studie war der positive Effekt bei Schülern mit schwächerem sozioökonomischen Hintergrund aber weit stärker als bei den Gymnasiasten.

«Sozial benachteiligte Kinder - etwa aus Migrantenfamilien - machen am Wochenende oft weniger Bewegung», sagte Stefan Wyss vom Schweizer Bundesamt für Sport BASPO dem Internetportal pressetext. Häufig ernähren sich diese Kinder auch ungesünder. Sozialstatus und Bildungsniveau beeinflussen also mitunter das Körpergewicht und die Fitness. Durch Sport können gemäss der Studie Gesundheitsunterschiede zwischen Arm und Reich verringert werden.

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