Stiftung Kinderschutz zeigt Film zu gewaltfreier Erziehung

Schläge als Erziehungsmittel sind heute noch akzeptiert. Doch Gewalt – auch wenn es ein Klaps ist – ist keine Lösung. Die Stiftung Kinderschutz Schweiz macht deshalb am internationalen «No Hitting Day» auf das Thema der gewaltfreien Erziehung mit einem Film und Tipps für Eltern aufmerksam.

Plakat zum Kurzfilm «Niemals Gewalt».

Plakat zum Kurzfilm «Niemals Gewalt». Foto: niemalsgewalt.de

Zum internationalen «No Hitting Day» am 30. April 2011 zeigt die Stiftung Kinderschutz Schweiz auf ihrer Homepage den Kurzfilm «Niemals Gewalt». Das ist einer Pressmitteilung der Stiftung vom 28. April zu entnehmen. Der Film ist inspiriert durch einer Erzählung von Astrid Lindgren und ist ein Plädoyer für die Unsinnigkeit von Gewalt in der Erziehung.

Dem Regisseur David Aufdembrinke sei es besonders wichtig gewesen, den Blickwinkel des Kindes einzufangen um den Zuschauern ins Gedächtnis zu rufen, wie Gewalt als Erziehungsmittel von Kindern wahrgenommen wird, heisst es auf der Webseite des Films. «Wie Lindgren so richtig sagte, hängt unsere Zukunft von dem ab, was unsere Kinder heute erfahren. Wenn ein Kind Gewalt erlebt, nimmt es diese als Normalität hin und wird sie deshalb auch weitergeben. Die Zukunft liegt in den Händen unserer Kinder. Erst wenn sie Gewalt als etwas Fremdes erleben, können wir auf eine friedvolle Zukunft hoffen», so David Aufdembrinke.

Um konkrete Alternativen aufzuzeigen, was Mütter und Väter tun können, wenn die Kinder sie an die Grenzen bringen, hat die Stiftung Kinderschutz Schweiz zudem Anregungen zur gewaltfreien Erziehung ausgearbeitet und sie als Download auf ihrer Homepage aufgeschaltet.

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