Stillen ist positiv für die Gesundheit des Kindes

Muttermilch ist die natürlichste Ernährung für den Säugling. Sie enthält alles, was das Baby zum gesunden Wachsen benötigt - und vermindert das Infektionsrisiko, wie ein griechisches Forscherteam jetzt herausgefunden hat.

Langes Stillen wirkt sich positiv auf die Gesundheit des Säuglings aus. Das hat ein Forscherteam der Universität in Heraklion (Griechenland) belegt, wie sprechzimmer.ch berichtet. Von 926 Frauen stillten nach sechs Monaten nur noch 91 Frauen ihr Baby voll. Doch diese Kinder, die länger gestillt wurden, litten zu 38 Prozent seltener an Magen-Darm-Infektionen, 42 Prozent seltener an Atemwegserkrankungen, 63 Prozent weniger häufig an akuten Mittelohrentzündungen und 55 Prozent seltener an Bindehautentzündungen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt zur Prävention der Säuglinge, mindestens sechs Monate ausschliesslich zu stillen.

Die Weltstillwoche, die vom 4. bis 10. Oktober stattfindet, rückt dieses Jahr unter dem Motto Stillende Mütter haben mehr Zeit zudem die praktischen Vorteile des Stillens ins Zentrum. Denn Muttermilch ist jederzeit und überall verfügbar - hygienisch einwandfrei und immer richtig temperiert.

Doch auch wenn Muttermilch das Beste ist, was Mütter ihrem Kind mitgeben können, brauchen Mütter, die nicht stillen können oder wollen, kein schlechtes Gewissen zu haben. Auch mit Fertigmilch, Flasche und einer grossen Portion Zuwendung gedeihen Kinder gut.

Mehr zum Thema finden Sie im Artikel Mütter für das Stillen motivieren

Das könnte Sie auch interessieren

Services & Newsletter