Streit um Ausrichtung der Schule

Mundart oder Hochdeutsch, Sonderklassen oder integrativer Unterricht, Teilzeit-Lehrer oder nicht – um diese Schulthemen streiten sich die Parteien. Wie die «NZZ am Sonntag» berichtete, könnte die Volksschule zum ersten Mal nationales Reizthema zum Wahlkampf werden.

Eigentlich sind die Kantone für Schulthemen verantwortlich. Jetzt hat die SVP eine nationale Kampagne für eine konservative Volksschule lanciert. Mit ihrem Positionspapier will sie die Debatte auf nationaler Ebene führen. Auch andere Parteien wie die CVP und die FDP wappnen sich für das Thema.

Vier Themen stehen beim Kampf um die Schule im Vordergrund: Integrativer Unterricht, Lehrermangel, Hochdeutsch und frühe Bildung. Wie «NZZ am Sonntag» schreibt, hält die SVP die Integration von schwachen Schülern in die Regelklasse für falsch. SP, CVP und FDP finden den Ansatz richtig, aber fordern Massnahmen, um Schulen nicht zu überlasten. Um den Lehrermangel zu minimieren, wollen FDP, SP und CVP bessere Berufsperspektiven für Quereinsteiger, die SVP will Teilzeitstellen im Lehrerberuf abschaffen. Die SVP will im Kindergarten nur Mundart und in der Schule separaten Deutschunterricht für Fremdsprachige in der Schule. Sie ist gegen die Frühförderung und die Basisstufe (Verschmelzung von Kindergarten und Schule).

Mehr dazu unter www.nzz.ch

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