SVP will Steuerabzüge für alle Familien

Die SVP hat eine neue Initiative lanciert, wonach Eltern, welche ihre Kinder zu Hause betreuen, auch von Steuerabzügen profitieren sollen. Damit sollen Eltern, die ihre Kinder nicht fremdbetreuen lassen, kein Nachteil entstehen.

Die SVP will Familien, die ihre Kinder zu Hause betreuen besser unterstützen.

Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, sollen laut SVP auch von Steuerabzügen profitieren.

Wie «NZZ Online» am 12. Juli 2011 berichtete, sei Auslöser für die Initiative ein in der Herbstsession 2009 von den eidgenössischen Räten beschlossenes Gesetz, wonach Eltern, die ihre Kinder auswärts betreuen lassen, ein Steuerabzug von maximal 10'000 Franken gewährt wird. Die SVP argumentiert, dass Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen dadurch diskriminiert würden. Für die SVP stehe damit gar das traditionelle Rollenmuster auf dem Spiel, heisst es weiter.

Gemäss ihrer Familieninitiative soll die Bundesverfassung mit diesem Satz ergänzt werden: «Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, muss für die Kinderbetreuung ein mindestens gleich hoher Steuerabzug gewährt werden wie Eltern, die ihre Kinder fremd betreuen lassen.» Die SVP schlägt vor, allen Familien für die Betreuung einen Steuerabzug von 8000 Franken zu ermöglichen. Das würde nach Schätzungen der Partei zu Steuerausfällen von etwa 400 Millionen Franken pro Jahr führen. Das derzeitige Gesetz würde gemäss Schätzungen des Finanzdepartements zu Steuerausfällen von 360 Millionen Franken führen.

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