Verhaltenstherapie hilft Kindern mit Trennungsangst

Eine Verhaltenstherapie kann Kindern helfen, die unter Trennungsangst leiden. Das zeigte eine Studie der Universität Basel.

Bei Trennungsangst hilft eine Verhaltenstherapie.

Eine Verhaltenstherapie kann Kindern mit Trennungsangst helfen. Foto: © Allihays | Dreamstime.com

Viele Kinder, die von einem Elternteil oder anderen Betreuungspersonen getrennt werden, haben grosse Ängste. Trennungsangst sei eine der häufigsten psychischen Störungen bei Kindern, heisst es im Magazin «Journal of Psychotherapy and Psychosomatics», in dem die Studie veröffentlicht wurde. Das ist einer Meldung der Internetplattform «bluewin» vom 13. Juli zu entnehmen.

Die Forscher der Universität Basel teilten 43 Kinder im Alter zwischen 5 und 7 Jahren und deren Eltern in zwei Gruppen. Die erste Gruppe erhielt 16 Behandlungssitzungen, die zweite Gruppe erhielt keine Behandlung.

Zur Therapie gehörte zum einen ein Training für die Eltern, zum anderen eine Verhaltenstherapie für die Kinder. Dabei wurden deren Gedanken und Einstellungen hinterfragt. So konnten irrationale Überzeugungen korrigiert werden.

Nach den Sitzungen hatten 76 Prozent der Kinder keine Trennungsangst mehr. In der zweiten Gruppe waren es nur 14 Prozent. Auch die persönlichen Empfindungen der Teilnehmenden zeigten ähnliche Ergebnisse. Die Eltern sagten, dass sich die Lebensqualität der Kinder nach der Behandlung deutlich verbessert hätte.

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