Über 30'000 neue Plätze in der Kinderbetreuung

In der Schweiz sind mithilfe des Impulsprogramms des Bundes in den vergangenen acht Jahren über 30'000 neue Plätze in Kindertagesstätten und Einrichtungen für die schulergänzende Betreuung entstanden. Das Angebot wurde damit um rund 60 Prozent ausgebaut.

Wie das Bundesamt für Sozialversicherungen am Montag mitteilte, wurden in den letzten acht Jahren 1723 Gesuche von Kindertagesstätten, Einrichtungen für die schulergänzende Betreuung und Tagesfamilien bewilligt. Die Hälfte der Plätze entstand in den Kindertagesstätten, der andere Teil in der schulergänzenden Betreuung. Gemessen an der Bevölkerung (0-16 Jährige) profitierten die Kantone Basel, Zürich, Waadt, Zug und Neuenburg am meisten von den Finanzhilfen.

Im Durchschnitt seien im letzten Beitragsjahr bei neu geschaffenen Kindertagesstätten gut drei Viertel der Plätze und bei neu geschaffenen Einrichtungen für die schulergänzende Betreuung knapp zweit Drittel der Plätze belegt, schreibt das Bundesamt für Sozialversicherungen.

Das Impulsprogramm des Bundes, also das Bundesgesetz über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung, ist seit dem 1. Februar 2003 in Kraft. Es soll die Schaffung zusätzlicher Plätze für die Tagesbetreuung von Kindern fördern, damit Eltern Beruf und Familie besser vereinbaren können. Das Parlament hat am 1. Oktober 2010 eine Verlängerung des Impulsprogramms um vier Jahre bis zum 31. Januar 2015 beschlossen.

Mehr zum Impulsprogramm erfahren Sie auf den Seiten des Bundesamtes für Sozialversicherungen unter www.bsv.admin.ch.

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