Der UN-Menschenrechtsrat stärkt die Kinderrechte

Der UN-Menschenrechtsrat in Genf hat Mitte Juni dem Vorschlag für einen neuen völkerrechtlichen Vertrag für Kinder zugestimmt. Kinder können jetzt auch auf internationaler Ebene ihre Rechte geltend machen.

Der UN-Menschenrechtsrat stärkt die Kinderrechte.

Die Kinderrechte wurden gestärkt. Illustration: Jan Robert Dünnweller, Quelle: Kindernothilfe Schweiz

Wenn nationale Rechtsmittel versagen, nicht zur Verfügung stehen oder wenn Verfahren unverhältnismässig in die Länge gezogen werden, können Kinder neu ihre Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention international geltend machen. Ausserdem kann bei schwerwiegenden und systematischen Kinderrechtsverletzungen ein UN-Gremium direkt Untersuchungen in dem Land anstellen. Das ist einer Medienmitteilung Stiftung Kindernothilfe Schweiz von heute zu entnehmen.

«Das ist ein grosser Tag für Kinder und ihre Rechte», schätzt Mieke Eberhardt, Geschäftsführerin der Stiftung Kindernothilfe Schweiz, die Bedeutung der Entscheidung ein.

Das Zusatzprotokoll zum UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes wird der UN-Generalversammlung im Dezember 2011 zur Annahme vorgelegt. Wird der Vorschlag unterzeichnet, kann er in Kraft treten.

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