Verhaltenstraining hilft bei Schlaflosigkeit

Viele Schmerzpatienten mit chronischen Beschwerden leiden unter Schlaflosigkeit. Durch Verhaltenstraining können die Betroffenen jedoch lernen, wieder richtig zu schlafen. Die Linderung der Schlaflosigkeit hat aber nicht nur eine verbesserte Nachtruhe zur Folge. Durch den regelmässigen Schlaf sinkt ausserdem das Schmerzempfinden am Tag.

Oft bekommen Patienten mit chronischen Schmerzen Medikamente, um nachts wieder richtig schlafen zu können. Forscher der Universität Rochester haben jetzt aber festgestellt, dass Verhaltenstraining ebenso gut und manchmal sogar besser gegen die Schlaflosigkeit helfen kann.

Um durch Verhaltenstraining in einen geregelten Schlafrythmus zu gelangen, gilt es vor allem, schlafschädliches Verhalten abzulegen. So flüchten sich zum Beispiel viele chronische Schmerzpatienten in den Schlaf, um ihr Leiden zu lindern. Dies hat zur Folge, dass sie auch versuchen zu schlafen, wenn sie gar nicht müde sind oder sich ausserhalb ihres Schlafzimmers befinden. Ein weiterer Faktor für schlafschädliches Verhalten ist auch das Fernsehen zum Einschlafen im Bett.

Um solche und andere Verhaltensweisen zu verbessern, haben die Forscher der Universität Rochester acht Wochen lang mit 28 Schmerzpatienten gearbeitet. Sie wurden von einer therapeutischen Pflegerin im richtigen Schlafen trainiert. Um die Ergebnisse des Trainings zu kontrollieren, legten die Probanden ein Schlaftagebuch an. Dort wurden ausser den Schlafgewohnheiten auch das Schmerzempfinden und der Gemütszustand notiert.

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