Viele Au-Pair-Mädchen dürfen nicht mehr einreisen

Viele Au-Pair-Mädchen aus Asien oder Amerika dürfen nicht mehr in die Schweiz einreisen. Das liegt an der Halbierung der Kontingente für Kurzaufenthaltsbewilligungen für Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten. Aufgrund der gestiegenen Arbeitslosigkeit hatte der Bundesrat die Zuwanderung ausserhalb der EU und der Efta eingeschränkt.

Wie der Tagesanzeiger heute berichtet, strichen einzelne Kantone wie beispielsweise Genf das Teilkontingent für Aupairs ganz. In den Kantonen Zürich, Thurgau und Schwyz sei es bereits nach wenigen Wochen ausgeschöpft gewesen. Für Vermittlungsfirmen ist es unverständlich, dass die Regelung auch Au-Pairs betrifft. «Mit ihrem Nettolohn von 700 Franken pro Monat stellen sie für die arbeitslose Bevölkerung in der Schweiz keine Konkurrenz dar», sagte Karin Schatzmann, Geschäftsführerin der Beratungsfirma Perfect Way dem Tagesanzeiger.

Einige Agenturen können der Nachfrage nach Au-Pairs aus Amerika oder Asien nicht mehr nachkommen. Viele Familien wollen lieber eine Hilfe aus den USA oder Kanada und nicht aus einem europäischen Staat.

Im Juni entscheidet der Bundesrat, ob er die Regelung beibehält oder die Zuwanderungsbeschränkung wieder lockert.

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