Volksinitiative: Eltern gegen zu frühen Sexunterricht

Kinder sollen vor dem Alter von neun Jahren keine Sexualkunde in der Schule oder im Kindergarten erhalten. Das fordert ein Elternkomitee mit einer Volksinitiative, für die seit heute Unterschriften gesammelt werden.

Sexualkunde soll erst ab der 3.Klasse möglich sein.

Sexualerziehung soll nicht schon im Kindergarten möglich sein. Foto: iStockphoto, Thinkstock

Basler Eltern möchten ihre und andere Kinder vor Sexualisierung in Kindergarten und in der Primarschule schützen. Deshalb haben sie sich in einem Elternkomitee organisiert und eine Volksinitiative lanciert. Sie hatten sich insbesondere am Sex-Koffer gestört, der Basler Lehrern für den Unterricht bereit gestellt worden war. Dieser enthält unter anderem Vaginas und Penisse aus Stoff. Mit der Basler Sex-Box würden schon Kindergärtler mit «perversem und pornografischem Material» konfrontiert, kritisierte das Elternkomitee gemäss einer sda-Meldung von heute.

Das Komitee findet für Volksinitiative die Unterstützung von Politikern aus den Reihen der SVP, CVP und FDP. Die Initiative fordert, dass Sexualkundeunterricht erst ab der dritten Klasse auf freiwilliger Basis möglich sein soll. Bis dahin soll es im Aufklärungsunterricht nur um die Prävention von Kindesmissbrauch gehen, nicht aber um Sexunterricht.

Was halten Sie vom Sexualkundeunterricht im Kindergarten und in der Schule? Wann sollte er Ihrer Meinung nach anfangen? Schreiben Sie uns! Hier geht es zum Kommentarbereich.

Das könnte Sie auch interessieren

Services & Newsletter