Weltweit bekommen Frauen immer weniger Kinder

Innerhalb von 35 Jahren ist die Zahl der Kinder bei Frauen weltweit um fast die Hälfte gesunken. Hatten Anfang der 70er Jahre Frauen im Durchschnitt noch 4,7 Kinder, sind es heute nur noch 2,6 Kinder.

In den weniger entwickelten Ländern ging die Zahl der Kinder von 5,6 auf 2,5 zurück, in den Industrieländern ist der Rückgang von 2,3 auf 1,6 nicht ganz so stark. Die Daten stammen aus der Aufstellung «Trends der Fruchtbarkeit weltweit 2009» (World Fertility Patterns 2009) der Uno-Bevölkerungsagentur UNFPA.

In der Schweiz bekamen im Jahr 1970 Frauen im gebärfähigen Alter durchschnittlich 2,1 Kinder, im Jahr 2006 nur noch 1,5 Kinder. Das Alter bei der ersten Mutterschaft stieg im gleichen Zeitraum von 27,8 auf inzwischen knapp 30,7 Jahre.

In China bekommen Frauen nur noch 1,4 Kinder, 1970 waren es noch 5,2 Kinder. Das ist sicherlich zum Teil auch der strengen Ein-Kind-Politik Chinas geschuldet. Im westeuropäischen Vergleich liegt Frankreich mit 2 Kindern an der Spitze, es folgen Belgien (1,8), die Niederlande (1,7) und Luxemburg (1,7). Den Schlussplatz belegt Deutschland mit 1,3 Kindern pro Frau.

Hier finden Sie den Report «World Fertility Patterns 2009» mit einzelnen Daten.

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