Weniger Kinder = viel mehr Vorteile

Der pensionierte Soziologe Peter Gross hat für die NZZ einen konfusen Artikel über die unterschätzten Vorteile einer Gesellschaft mit weniger Kindern geschrieben. Seine Thesen im Schnelldurchgang:

    • Kinder kosten. Eltern müssen das bezahlen.Weniger Kinder sind ein Glücksfall.
    • Kinder sind heute Wunschkinder. Sie bekommen mehr Liebe. Sie erben mehr.
    • Innige Mutter-Kind-Beziehungen sind neu. Kinder waren früher verwahrlost.
    • Sorgen um die Kinder hören heute erst im Altersheim auf. Weniger Kinder, weniger Sorgen.

Der Titel des Artikels heisst vollständig „Gewonnene Solidarität zwischen den Generationen - Die unterschätzten Vorteile einer Gesellschaft mit weniger Kindern“. Mehr Solidarität dank weniger Kindern?! Da muss man schon Soziologe sein, um das zu verstehen.

Wenigstens wünscht sich der Autor, dass unsere Gesellschaft wärmer und nachsichtiger werden soll. Ein Rezept, wie das ohne Kinder gelingen soll, hat der Herr Gross allerdings keins.

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