WHO: Handys schaden Kindern

Lange vermutet, endlich definitiv. Die oberste Gesundheitsbehörde der Welt, die WHO, veröffentlichte einen Bericht, nach dem Handystrahlen Krebs auslösen. Glück im Unglück, dass unsere Kids SMS so mögen.

Die Resultate in der Kurzzusammenfassung: Vieltelefonierer haben ein 50%ig höheres Risiko für Kehlkopfkrebs, und die Jungen unter 20 Jahren haben ein 5 Mal höheres Risiko für einen Hirntumor.

Die Verantwortliche für den WHO-Bericht befürwortet einschränkende Massnahmen für Kinder. Denn diese nutzen das Handy schliesslich umso länger, je früher sie eins bekommen.

Auch wenn das Bundesamt für Gesundheit noch keine Stellung nimmt: Eltern sollte sich heutzutage wohl nicht mehr fragen, WANN sie ihrem Kind ein Handy geben sollen, sondern OB überhaupt. Denn sie schenken ihm offenbar damit auch ein erhöhtes Krebsrisiko.

Gut, dass die Jungen, auch „Generation Daumen“ genannt, die umständliche Schreibfunktion SMS so sehr ins Herz geschlossen haben. Denn wenn das Gerät nicht am Körper getragen und nicht an den Kopf gehalten wird, dürfte das Krebsrisiko auch nicht massiv ansteigen. Wer sich also überlegt, ein Handy für den Nachwuchs zu besorgen, sollte sich vielleicht auch nach kostengünstigen SMS-Abos umsehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Services & Newsletter