Durchschlafen kann man Babys angewöhnen

Viele Eltern haben schlaflose Nächte. Sie können ihrem Baby aber das Durchschlafen antrainieren.  Mit ein paar leicht umzusetzenden Tricks verhelfen Sie der ganzen Familie zu mehr Schlaf.  Besonders wichtig ist, dass Eltern ihren eigenen Schlafrhythmus mit dem der Kinder abgleichen.

Ruhiger erholsamer Schlaf ist wichtig für Baby und Eltern

Ruhiger Schlaf ist wichtig für Babys und Eltern. Foto: iStockphoto Thinkstock

Psychologin Anette Kast-Zahn hält in ihrem Buch «Jedes Kind kann schlafen lernen» fest, was es zu beachten gilt. In einem Interview mit dem Portal Süddeutsche.de verriet die Expertin kürzlich, wie Eltern ihren Kindern einen gesunden ruhigen Schlaf angewöhnen. Schlaf ist eine Gewohnheit, auch bei Kindern. Man kann sie also umgewöhnen. Ein Kind kann nicht nicht schlafen, schliesslich ist es ein Bedürfnis wie jedes andere. Unbemerkt schleichen sich aber oft Rituale ein, die das Baby oder Kind vom Durchschlafen abhalten, wenn sie nicht eingehalten werden. Hier finden sie leicht umsetzbare Tipps der Expertin.

Gut zu wissen: Ein Kind wacht mehrere Male pro Nacht auf und vergewissert sich, ob alles in Ordnung ist. Wenn es gewöhnt ist, beim Einschlafen eine Flasche von Mami und Papi zu bekommen, wird es ebenso in der Nacht nach der Flasche schreien.

Die Folgen von wenig Schlaf sind nicht zu unterschätzen und können dazu führen, dass Eltern sich überfordert fühlen. Eltern kennen diese Situation: Das Baby will und will nicht aufhören zu schreien und Sie möchten es am liebsten schütteln. Wenn es wirklich nicht klappt, sollten Sie nicht auf Ihren Prinzipien beharren. Lieber den Kleinen mal mit ins Elternbett nehmen um den Stress zu reduzieren.

  • Der Daumen ist besser als der Nuggi: sonst suchen die Eltern ein paar Mal pro Nacht den Nuggi im Kinderbett. Den Daumen verliert man nicht so leicht, was bedeutet, dass das Kind die Einschlaf-Bedingungen selber wieder herstellen kann, ohne die Hilfe der Eltern – ohne zu schreien.
     
  • Die Schlafzeiten einander anpassen: Damit alle genug Schlaf kriegen, ist es wichtig, dass die Eltern die Schlafzeiten von sich und den Kindern abgleichen. Das Kind sollte zum Beispiel nicht schon fünf Stunden schlafen, wenn die Eltern ins Bett gehen.
     
  • Ein schönes Einschlafritual: Vorlesen und Kuscheln, dann das Zimmer verlassen.  So signalisieren Sie Ihrem Kind, dass Sie auf es aufpassen und in Gedanken bei ihm sind, auch wenn Sie nicht im Bett oder Zimmer sind.
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  • Reingehen, wenn das Kind schreit. Es ist besser, das Kind nicht schreien zu lassen, sondern regelässig ins Zimmer zu gehen und es mit Worten und Streicheln zu beruhigen. Man sollte das Kind aber nicht auf den Arm nehmen.

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