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Finanzielle Erziehung: Wie Sie mit Ihrem Kind über Geld sprechen

Promo - Mit Geld richtig umgehen zu können – das wünschen sich alle Eltern für ihre Kinder. Wir erklären, wie die Finanzerziehung des Nachwuchses am besten gelingt.

Wie funktioniert die Haushaltskasse und wie sieht ein Budget aus: Zeigen Sie Ihren Kindern alltägliche Finanzthemen auf. Bild: GettyImages Plus, VioletaStoimenova 

Ob beim wöchentlichen Grosseinkauf oder wenn das Grosi Geld zum Geburtstag schenkt: Der Nachwuchs kommt von klein auf mit dem Thema Finanzen in Berührung. Daher lohnt es sich, mit dem Kind schon früh darüber zu sprechen. Wer von Kindesbeinen an wichtiges Finanzwissen vermittelt bekommt, profitiert auch als Erwachsener. Das kann spätere unangenehme Folgen wie zum Beispiel eine Verschuldung vorbeugen. In Sachen sinnvolle und erfolgreiche Finanzerziehung zeigen Studien, dass insbesondere die Eltern als moralischer Kompass für ihre Kinder fungieren können. Mit folgenden vier Tipps machen Sie Ihren Sprössling fit in Finanzfragen:

1 Als Familie darüber sprechen Was sind Rechnungen und welche Zahlungsmethoden benutze ich im Internet? Wie funktioniert die Haushaltskasse und wo spare ich an Ausgaben? – Fragen, deren Antworten Ihr Kind spätestens bis zum 18. Lebensjahr selber beantworten können sollte. Möchten Sie dieses Ziel erreichen, lohnt es sich, Themen rund um Geld auch in der Familie anzusprechen. Im Alltag finden sich dafür für Kinder zahlreiche altersgerechte Möglichkeiten. So kann man kleine Kinder mit zum Einkaufen nehmen und mit älteren Kindern gemeinsam Ausgaben planen. Wie wäre es, das Budget für die nächsten Ferien in der Familie zu besprechen und zusammen einen Sparplan aufzustellen?

2 Sackgeld geben Wissen allein reicht nicht, um Lernerfolge zu erzielen. Das Kind soll auch die Gelegenheit haben, das Gelernte in die Praxis umzusetzen – so etwa mit einem altersgerechten Sackgeld oder einem Jugendlohn. Damit kann es sich selbständig im Sparen und Ausgeben üben. Gleiches gilt für Geldgeschenke. Je nach Höhe des Sackgeldes oder der Ersparnisse ist es lohnenswert ein Kinder- oder Jugendkonto mit zugehöriger Debitkarte anzulegen. Auf einem Konto ist das Geld zum einen sicher aufbewahrt. Zum anderen trainiert der Umgang mit bargeldlosem Zahlen das Verantwortungsbewusstsein. Kinder lernen, die eigenen Finanzen im Überblick zu behalten und ihr Geld einzuteilen. Zudem werden sie auf diese Weise schon früh mit den heutzutage geläufigen Zahlungsmethoden vertraut.

Wie viel Sackgeld in welchem Alter?

Sackgeld zu zahlen ist keine Pflicht, jedoch empfehlenswert. Die Höhe variiert dabei je nach Alter und finanziellen Verhältnissen der Familie. Der Dachverband Budgetberatung Schweiz empfiehlt folgende Richtlinien:

  • Von 6 bis 9 Jahren: 1 bis 4 CHF pro Woche
  • 10 bis 11 Jahren: 25 bis 30 CHF pro Monat
  • 12 bis 14 Jahren: 30 bis 50 CHF pro Monat
  • Ab 15 Jahren: 50 bis 80 CHF pro Monat

3 Aus Irrtümern Lehren ziehen Aus Fehlern lernt man bekanntlich am besten. Das gilt insbesondere im Umgang mit Geld. Fehlkäufe und unnötige Ausgaben sind zwar nicht angenehm, gehören aber zum Lernerlebnis dazu. Wenn das heissbegehrte und lang ersparte Spielzeug bald zum Staubfänger im Zimmer verkommt, wird sich der Nachwuchs das nächste Mal eine Investition sorgfältiger überlegen. Solange der ausgegebene Betrag nicht allzu hoch ist und dieser Umstand nicht regelmässig vorkommt, haben Fehlkäufe folglich auch einen Lerneffekt.

4 Die eigenen Bedürfnisse kennen In TV-Werbung, im Internet oder auch unterwegs mit Freunden – Ihr Kind wird jeden Tag vielen Kaufanreizen ausgesetzt. Daher ist es wichtig, dass es seine eigenen Bedürfnisse kennt und über sein Konsumverhalten nachdenkt. Sprechen Sie mit Ihrem Nachwuchs darüber, es hilft, sich vor fremden (ungewollten) Einflüssen zu schützen. Dazu eine kleine Übung: Erstellen Sie vor dem Einkauf zusammen mit dem Kind eine Einkaufsliste und vergleichen Sie im Nachhinein gemeinsam, welche zusätzlichen Artikel im Einkaufswagen gelandet sind. Besprechen Sie mögliche Gründe dafür, und wie solche Mehrkäufe in Zukunft vermieden werden können.

Yapini – die digitale Finanzwelt für Kinder und Eltern

Zusammen mit Eltern hat die Smartphone-Bank Yapeal «Yapini – das digitale Kinder- und Jugendkonto» entwickelt. Mit Yapini können Kinder nach und nach mehr Selbstständigkeit und Sicherheit im Umgang mit ihren Finanzen erlernen.

Yapini ist ein Angebot für Eltern und Kinder: Für die Kinder, damit sie den Umgang mit Geld lernen können, für Eltern, damit sie den Kindern zeigen können, ein Bankkonto und eine Debitkarte richtig einzusetzen. Auch Herausforderungen wie Sparen, digitales Bezahlen und finanzielle Sicherheit können mit Yapini gemeinsam gemeistert werden. Das Sackgeld, der Wochenbatzen für ein Ämtli oder das Nötli vom Götti: Mit Yapini haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, unkompliziert und gemeinsam Geld zu verwalten.