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Stilldruck?

  1. In diesen Tagen werden wieder die Vorteile des Stillens hervor gehoben, denn es ist Weltstillwoche.

    Habt ihr das Gefühl gehabt, dass andere Mütter oder Fachpersonen wie Hebammen und Stillberaterinnen euch beim Stillen unter Druck setzen? Konntet ihr stillen? Wie lange habt ihr gestillt?

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  2. Das mit dem Stillen wollen und kännen ist ja sehr individuell. Ich finde eine Frua darf auch nein zum Stillen sagen. Manchen Fruaen tut es ja sehr weh oder es klappt nicht richtig, die müssen dann kein schlechtes Gewissen haben. Blöd ist es, wenn die Frau rauchen und trinken will und deswegen nicht stillt, das ist dann schon fast eine Rabenmutter.

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  3. Stillen kann schon zu einem Druck werden. Meine Freundin hatte zu empfindliche Brustwarzen zum Stillen und wurde von allen immer so schräg angeschaut, wenn sie gesagt hat, dass sie nicht stillt. Vor allem ihre Mutter und ihre ältere Schwester haben immer Druck gemacht und behauptet, sie schadet dem Baby wenn sie nicht stillt.

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  4. Ich finde Mütter die nicht stillen schon etwas egoistisch!

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  5. Ich finde diese Frauen auch egoistisch - man weiss ja heutzutage wie wichtig Muttermilch für ein Neugeborenes ist. Man sollte ja seinem Kind schon den bestmöglichen Start ins Leben geben.

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  6. Ich finde, jede Frau/Mutter soll für sich selber entscheiden dürfen, ob sie stillen will oder nicht! Ich habe meine beiden Kinder sehr gerne gestillt und hätte noch länger stillen wollen als "nur" drei Monate. Doch leider gings eben nicht länger. Für mich war es normal, dass ich das Stillen zumindest versuchte, da ich Stillen für eineb Säugling als das Normalste, Selbstverständlichste und Gesündeste halte. Als Druck empfand ich die ganze Stillerei und die damit verbundenen Kampagnen und Diskussionen nicht. Zudem brachte ich meine beiden Kinder in einem stillfreundlichen Spital ohne Stilldruck und Stillzwang, dafür aber mit grosser Unterstützung und Hilfe beim Stillen, zur Welt ;). Und auch wenn ich Mütter nicht unbedingt verstehe, die nicht stillen wollen, so masse ich mir nicht an, diese als Egoistinnen zu verurteilen. Denn genau solche Statements (Müller, die nicht stillen, sind egoistisch!) führen dazu, dass sich Nicht-Stillerinnen als Versagerinnen und unter Druck gesetzt fühlen. Und mich dünkt einfach, dass WIR Mütter, egal ob wir stillen oder schöppeln, mehr unterstützen als einander angreifen sollten. Denn dieses Mütterbashing, dieser sinnlose Mütterkrieg, nützt niemandem! Mit etwas mehr Mit- und Füreinander, statt Gegeneinander, etwas mehr Leben und leben lassen, weniger Vorverurteilungen, dafür mehr gegenseitiger Toleranz, Rücksicht, Respekt, Verständnis, Anstand, Lockerheit und gesundem Menschenverstand würde das Zusammenleben, gerade auch das zwischen uns Müttern, viel lebenswerter, gemütlicher, harmonischer und friedlicher :)

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  7. Ich habe mich selber unter Druck gesetzt. Bei mir kam kein Milcheinschuss, jedenfalls kein spürbarer. Ich habe nur ganz ganz wenig Milch. Da ich sehr viele Allergien habe, wollte ich unbedingt stillen. 3 Wochen lang probierte ich alles mögliche. Natürlich auch mit abpumpen und anlegen. Am meisten Druck kam jedoch ganz klar von gewissen Frauen in Foren, welche behaupten: Jede Frau kann stillen! Bloss keine Schoppen mehr geben, sondern 2 Tage mit dem Baby im Bett verbringen und anlegen, anlegen, anlegen und dann fliesst die Milch von alleine.

    Nach 2 Tagen nur heulen und fast in Depressionen verfallen, wollte ich genau diesen Rat umsetzen und war froh, dass mir meine Hebamme die Augen geöffnet hat und mir das verboten hat! Sie meinte: Dein Sohn wird Hunger leiden. Das darfst Du ihm nicht antun. Hör nicht auf solche Leute!

    Ich tat es nicht und hab mich damit abgefunden, dass er halt Ersatzmilch bekommt und ich nicht stillen kann.

    Und jetzt bin ich froh darüber. Ich habe Neurodermitis. Seit Jahren auch am Brustwarzenhof. Vor der Geburt hatte ich es endlich hinbekommen, dass es verheilte. Und das nach Jahren! Und nach der 3-wöchigen Tortour sind sie wieder wund. Mein Kleiner ist jetzt 2,5 Monate alt und ich habe noch immer wunde Brustwarzen!

    Ich finde auch hier die Aussagen, dass nichtstillende Mütter egoistisch sind, die Höhe! Klar will man dem Kind den bestmöglichen Start ins Leben machen, aber wenns nicht geht, dann gehts nicht.

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