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Was kann man tun bei Fructosemalabsorption - hat jemand Erfahrungen damit?

  1. Ein ganz herzliches HAllo an alle!
    Ich frage einfach mal nach bei euch, ob denn auch jemand fruktosemalabsorption hat und mir berichten kann wie sich denn der Alltag damit gestalten lässt. Muss man denn alles Obst auslassen oder kann man das nach einer gwwissen Zeit der Abstinenz denn wieder essen? Wie war denn das bei ech?
    Sagt mal, ich bin nämlich noch etwas unschlüssig, unsere kleine hat das diagnostiziert bekommen und wir müssen uns da jetzt erst mal alle etwas einfinden. Mache mir aber natürlich Sorgen, eh kla,r ist ja auch meine Tochter.

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  2. Hallo sleepless!
    Mein Mann hat auch eine Fructoseunverträglichkeit, die wurde ihm vor längerer Zeit schon diagnostiziert. Wegen dem Obst-Weglassen im Alltag: Also es kommt darauf an, wie viel Fructose du letztlich verträgst, meistens verträgt man ja kleine Mengen und kann diese dann zu sich nehmen. Um rauszufinden, wie viel das ist, muss man eben die eigene Toleranzgrenze herausfinden. Dazu eine Zeit lang keine Fructose essen, und dann immer wieder in ganz kleinen Mengen nach und nach ausprobieren, wie viel der Körper ohne Beschwerden verträgt!
    Ich verstehe, dass du dir Sorgen machst, weil es natürlich eine große Umstellung ist, aber das muss sich einfach einpendeln:) Mein Mann verzichtet auch nicht komplett auf alles, kleinere Mengen verträgt er und wenn er mal mehr Fruchtzucker essen will, dann nimmt er zum Essen Kapseln ein, die mit einem Enzym die Fructose in Glukose umwandeln, damit man keine Beschwerden bekommt. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen und ein bisschen deine Sorgen mindern! LG

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  3. Hui, na das ist ja toll dass du mir denn da auch schreibst und mich mehr Mut schöpfen lässt. Das finde ich auf jeden Fall gut und ich denke auch, wir werden und da alles gemeinsam einfinden müssen und denn auch können. Es braucht eben eine zeitlang sich an das zu gewöhnen.
    Was genau nimmt er denn da und wie lange vor dem Essen muss man sowas denn andeken, nur dass ich mir denn das ein bisschen besser vorstellen kann?

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  4. Ja, man gewöhnt sich an die Umstellung:) Er nimmt die Fructosin-Kapseln immer 15-30 min vor dem Essen! Es ist da angegeben, wie viel Fructose eine Kapsel umwandeln kann, daher passt er die Dosierung immer daran an, wie viel Fructose er anschließend zu sich nehmen will.

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  5. Wie seid ihr denn auf dad gekommen wenn man fragen darf? also habt ihr das gelesen oder wurde das seitens der Arztes an euch weitergegeben oder habt ihr es online bestellt, wie kann man sich denn das vorstellen? Würe das nämlich auch gerne besorgen und würde gerne wissen wo ich das kann.
    Würdest du denn auch noch sagen, dass dies mit dem Fructosin eine Lösung ist, die auch dauerhafter angewandt werden kann oder eignet sich das eher für ausnahmefälle?
    Weil mir stellt sich denn schon die Frage, wenn man gar kein Obst mehr zu sich nimmt, dann fehlen einem ja auch Nährstoffe, all das was sich in Obst oder deren Schalen befindet. Das kann man ja auch gar nicht so einfach alles ersetzen. 

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  6. Mein Mann hat Fructosin von unserem Arzt empfohlen bekommen und es sich daraufhin gleich in der Apotheke geholt. Man bekommt das auch ganz einfach ohne Rezept, weil es ein Medizinprodukt ist. 
    Mein Mann nimmt die Kapseln nicht die ganze Zeit. Er achtet auf seine Ernährung und verträgt auch kleine Mengen. Nur, wenn er dann vorhat größere Mengen an Fructose zu sich zu nehmen, nimmt er die Kapseln. 
    Zu deiner Frage bezüglich Essen von Obst: Ja, die ganzen Nährstoffe lassen sich nicht so leicht ersetzen, aber man verträgt ja eine gewisse Menge an Fructose. Man muss nur herausfinden, wo die eigene Grenze liegt.

    editiert am 25.04.19 um 10:10

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  7. Ich finde denn das klingt gar nicht so schlecht und da sehe ich auch einen Vorteil. dass man wenigstens auch Ausnahmen machen kann, damit das nicht auf ewig währt, sondern dass man denn auch mal was essen kann, was einem mal gut tut. Das ist ja auch eine seelische Erleichterung, die man hat, mal wieder das zu essen wonach es einem gelüstet. Das ist nämlich schwerer wenn man den kompletten entzug davon hat, dann wächst dies ja auch mehr als man denn glaubt.
    Danke für deinen Tipp, ich werde da gleich mal zusehen dass ich diese Kapseln besorge, dann würde alles gleich mal leichter werden.
    Ja, es ist ein Weg, das ist mir klar, aber ich sehe es auch nicht so streng und hoffe auch den Körper und die eigenen Essensgewohnheiten etwas mehr kennenzulernen und auch neue zu entwickeln. Oftmals braucht es ja auch Anregungen, wie man etwas umsetzen kann, mal neue Rezepte dann hat man auch schon Lust das auszuprobieren. Kochen tu ich ja sehr sehr gerne, das möchte ich mir auch erhalten. Wird aber auch notwendig sein, denn in den vorgefertigten Lebensmitteln ist so viel mehr enthalten an das mal ales nicht denkt. Also ja, danke dir.

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