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Mein Sohn findet keine Gspänli im Kiga

  1. Hoi

    Mein Sohn ist 5 Jahre alt und hat vor vier Monaten den Kiga gewechselt. Wir waren gezügelt. Oft, wenn ich ihn abends abhole, erzählt er mir, was er so gemacht hat. Aber er ist immer nur mit den Erzieherinnen zusammen und findet keine Freunde. Neulich hat er schon gemeint, dass er sich einsam fühlt. Sollte ein fünfjähriger so etwas sagen? Ich mache mit wirklich Sorgen um ihn. Er ist eigentlich ein freundliches und fröhliches Kind. Normalerweise müsste er doch Anschluss finden? Ich weiss nicht wie ich ihn unterstützen soll oder soll ich mich da gar nicht einmischen?

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  2. Liebe Single-Mom

    Meine Tochter hatte vor einem Jahr das gleiche Problem. Sie kannte die anderen Kinder im Kindergarten auch nicht und die waren auch nicht so willig sie zu integrieren. Dabei meint man ja immer bei Kindern ginge das ganz einfach. Ich würde mal mit deinen Betreuerinnen reden. So dass sie deinen Sohn bewusst in Spiele mit anderen Buben stecken. So bekommt er bestimmt Anschluss. Vielleicht versteht er sich ja auch schon mit wenigstens einem gut. Da kannst du die Mutter ansprechen, ob er nicht mal einen Nachmittag zu euch kommen möchte.

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  3. Ich würde mich da nicht so sehr einmischen. Gerade Jungen finden das eigentlich extrem uncool. Sie brauchen immer länger, bis sie jemanden in ihre Gruppe integrieren.
    ;)
    Vielleicht kann er ja auch woanders anschluss finden. Im MuKi Turnen oder auf dem Spielplatz.

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  4. Das ist nicht ungewöhnlich, dass nach einem Umzug es mit den Freunden bei Jungen nicht gleich klappen will. Rede mit den Erzieherinnen über sein Problem. Vielleicht können sie hier und da ohne viel Aufsehen für eine bessere Integration sorgen.

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  5. Er braucht nicht Unterstützung aber seine Persönlichkeitskräfte könnten es gut gebrauchen, aufgetankt und aufgerichtet und neu auf das Leben ausgerichtet zu werden. Ungestört kannst Du das machen, wenn Dein Kind schläft. Da kannst Du ihm alles zusprechen, was seine Kräfte und Talente zum Wachstum bgrauchen, kannst ihnen ihre gute Entwicklung ausmalen und einen klaren Auftrag dafür geben. Jeden Tag ein paar Minuten. Im Coué Brief 9 finden sich praktische Beispiele dazu.
    Wir haben nur gelernt, täglich den Körper zu füttern; Geist & Seele haben aber genauso Hunger.
    Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe

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  6. Hallo

    Unser erstes Kind ist auch fünf. ich glaube, dass solche anschlussprobleme ganz normal sind, aber du soolltest deinen sohn natürlich schon ernst nehmen. Als mein sohn in den Kindergarten kam habe ich ihn begrüssungsmuffins mitgegeben. Die kamen gut an.

    Ich finde die Idee mit dem Spielenachmittag aber auch nicht schlecht.

    Etwas anderes ist es natürlich, wenn er gehänselt wird. Wenn es zu schlimm wird, gib ihn lieber in einen anderen Kindergarten. Ich hätte mir das als Kind gewünscht. Wir hatten schon im Kiga handfeste Auseinandersetzungen und ich war ein sehr unglückliches Kind. Also beobachte deinen Sohn gut.

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  7. In meiner Tagesmuttergruppe kamen ja immer mal wieder verschiedene Kinder rein. Und nicht alle Gruppen haben untereinander die gleich Dynamik. Es kommt eben auf die Zusammensetzung an. Gibt es in deinem Kiga mehrere Gruppen? Vielleicht würde ein Wechsel in die Nachbargruppe helfen...

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