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Ohrringe bei 6 jähriger Tochjter

  1. Hi zusammen,

    unsere Tochter wünscht sich unbedingt Ohringe. Ist das nicht etwas zu früh? Wer hat denn da schon Erfahrungen gemacht? Muss das schon in dem Alter sein?

    Liebe Grüsse

    Elke

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  2. Hoi Elke. Ich find 6 Jahre gar nich zu früh. Sie muss einfach wissen, dass es da einen kleinen Pikser gibt und da muss sie mutig sein.

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  3. Wieso denn nicht? Normalerweise kriegen Kinder doch sogar schon früher Ohrringe. Deine Tochter muss ja nicht gleich so ein riesiges, orientalisches Gehänge tragen! Wie wärs, wenn du zusammen mit ihr Steckerchen aussuchst? So haben wirs auch gemacht

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  4. Hallo Elke, ich kenne das Problem. Habe eine Tochter im selben Alter. Wir schenkten ihr Löcher auf den Geburri. War gar kein Problem, nur stellte sich heraus, dass sie eine Nickelallergie hat. Vielleicht testest du das vorher noch, sonst aber null problemo, wenn es das Kind wirklich will!

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  5. Hi elke, ich kann deine Sorgen gut verstehen. Warum müssen sich heutztage immer wieder neue Körperkulturen antun? Meine Tochter hat das mit den Ohrringen zwar schon hintersich, will jetzt aber unbedingt ein Zungenpiercing. Sie ist dreizehn Jahre alt und leider ein ziemlich sturer Kopf. Ich finde das wirklich nicht so einge gute Idee, sie lässt sich aber nicht davon abringen und ist deshalb ziemlich wütend auf mich? Wie soll ich ihr erklären, dass solche Piercing auch gefährlich sein können? Oder findet ihr das ok mit 13j.??? Danke für eure Ratschläge!

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  6. Ohrringe hui, Zungenpiercings pfui!

    Mal ernsthaft: Ohrringe wollen die meisten Mädels doch sowieso früher oder später und sechs ist nun wirklich nicht zu früh. Ihre Freundinnen im selben Alter haben doch bestimmt auch schon welche, oder?

    Zungenpierciengs gehen gar nicht, aber davon abhalten kannst du deine Tochter längerfristig wahrscheinlich eh nicht. Braucht man denn in diesem Alter nicht eine Einverständniserklärung der Eltern? Wenn ja: Einfach nicht erlauben. Deine Tochter wird nicht das erste und auch nicht das letzte Mal auf dich wütend sein.

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  7. ja das stimmt natürlich schon..die Frage ist nur, inwiefern ich überhaupt noch berechtigt bin ihr solche Sachen zu erlauben oder zu verbieten...sie ist doch immerhin 13 Jahre alt oder...???

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  8. @ anja97

    Ich verstehe deine Tochter irgendwie, aber auch verstehe ich dich.

    Mit 13 Jahren ist sie noch nicht mündig. Daher bist du noch die Erziehungsberechtigte. Würde deine Tochter aber doch zu einem Piercer bzw. Tättowierer gehen und sich ein Piercing stechen lassen, würde er seine Kompetenzen rechtlich sehr übertreten. Denn er müsste eine Beglaubigung bzw. Einverständnis von den Eltern verlangen. Und wenn der Tättowierer bzw. Piercier seine Rechte, aber auch seine Pflichten sehr ernst nimmt, verlangt er von deiner Tochter, das du Anwesend bist bzw. mit in das Geschäft kommst und ihm direkt die Erlaubnis gibst.

    Mit 16 Jahren sagt man, ist das Kind (vorläufig noch) aus dem Schutzalter raus und kann schon einige Verträge abschliessen, sofern es nicht das Budget des Kindes übersteigt. Bsp. Urlaub buchen und bezahlen, Auslands-Aufenthalte wegen Sprachen lernen, Moped/Mofa/Roller kaufen und beim Fahrlehrer lernen. Aber auch die täglichen Einkäufe am Kiosk oder andere Geschäfte gehen viele schon einen Vetrag ein.

    Piercing oder Tättowieren, ist nach meiner Sicht her, erst ab 18 jahre erlaubt. Von dem her sollte es ein grosses Problem für deine Tochter werden, dies wirklich ohne dein Einverständnis zu bewerkstelligen.

    Mein Rat :
    Kläre erst mit deiner Tochter mal die gesundheitliche Probleme durch. Infekt an der Zunge, Infekt durch das Metal (Silber, Rostfreiem Stahl bzw. Nickel etc.). Dann überhaupt die unsaghaft schmerzliche Erfahrung, die man durchmachen muss. Die Zunge ist sehr empfindlich und es wird nicht lokal Betäubt. Es wird nur desinfiziert (oben und unten) und dann wird gestochen. Das schmerzt höllisch. Auch Brustwarzen-Piercing oder Geschlechtsteile sind sehr empfindliche Orte, die Schmerzen stärker zur Geltung kommen, als wenn man sich in den Finger schneidet.
    Als zweites würde ich den Hausarzt oder Vertrauensarzt aufsuchen und mit ihm (Du und Tochter) über Risiken und mögliche Nebenwirkungen ausgiebig diskutieren.
    Als drittes dann mal ein Studio aufsuchen und dort mal rumschauen. Vielleicht anwesende Personen über ihre Erfahrungen ausfragen.
    Aber auch die Kosten als solches sollte geklärt werden.

    Und dann nochmals zuhause darüber reden. Versuche es ihr nicht zu verbieten, obwohl du das Recht dazu hast, aber ein klärendes Gespräch könnte deine Tochter wieder umstimmen. Denn Zungenpiercings oder andere ist kein Gruppenzwang.
    Zum anderen muss deiner Tochter auch bewusst sein, das sie dann am Anfang, wenn das Piercing in der Zunge ist, minimum 2 Wochen lang lispeln wird und es ein komisches Gefühl überkommt. Zum Teil gar Brechreiz. Und oft bleiben dort aber auch Essensreste hängen. Ich spreche da von längsgeschnittenem Blattspinat und Spaghetti. Naja....ein wenig übertrieben, aber dort kann man es nicht zerbeissen, sondern spielt solange mit der Zunge im Mund rum, bis es sich wieder vom Piercing löst. ;)

    Jaaa....was will ich noch sagen. Kann glaubs nicht mehr viel. Das wäre schon alles.


    @elke67 Ohrringe sind ähnlich, wie Piercings. Man stecht ja auch ein Loch. Ich würde sozusagen das ganze ähnlich Handhaben, wie mit dem Piercings. Auch ein Stich durch das Ohr ist eine schmerzliche Erfahrung. Und das sollte man an einem Kleinkind mit 3 Jahren ganz klar diskutieren. Das es so schmerzt, wie wenn man eine Hand auf eine heisse Herdplatte legt. Zwar sind die Schmerzen ja nicht so grossflächig, aber denn noch intensiv.

    Wobei angemerkt, beim Ohrring die Schmerzen schneller verklungen sind, als bei einem Zungenpiercing.

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