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Samichlaus als Erziehungshilfe?

  1. Ich wollte nur kurz fragen, wer von euch das noch so macht, dass der Chlaus den Kindern erzählt was sie gut und was sie schlecht gemacht haben? Macht Ihr das noch, dass der Chlaus oder der Schmutzli bestraft?

    Gruss,


    Manya

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  2. neeeiiiin, wir finden das echt lächerlich!! Samichlaus sollte doch was sein, auf das sich die kinder freuen.... muss ja nicht immer alles einen erzieherischen mehrwert haben!

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  3. Ach, ich finde das nicht schlimm. Ist doch schön, wenn die Kinder gelobt werden und dann vielleicht noch ein oder zwei Hinweise kommen, was sie im neuen Jahr besser machen können. Natürlich sollten die positiven Sachen überwiegen.

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  4. Als Ich-kann-Schule-Lehrer schätze ich den Nikolaus sehr als ErZIEHungshilfe, aber gar nicht als ErDRÜCKungshilfe.
    Wo Laien und Profipädagogen DRUCK machen, kann man sie regelmäßig scheitern sehen.
    Dann suchen sie immer nach weiteren, die ihnen DRÜCKEN helfen: Eltern, Therapeuten, Nikolaus,.....

    Ich habe auch den Nikolaus gemacht, zuletzt in 1./2.Klassen.
    Die Größeren interessieren sich angeblich nicht mehr dafür, ließ man mich wissen.
    Als ich durch den Gang ging, kam ein Mädchen der 5.Klasse von der Toilette und rief: "Ui, der Nikolaus!"
    Das klang mitnichten uninteressiert.

    Ich hörte mir die Sorgen der Kinder an.
    Ich zeigte ihnen, wie man Sorgen schrumpfen lässt, indem man seine eigenen Kräfte mit guten Worten stärkt und wachsen macht.
    Manchmal hat jemand Bauch- oder Kopfweh, sagte man mir.
    Ich legte ihnen die Hände auf.
    Das tat ihnen wohl.
    Der Nikolaus sollte kein Täter sondern ein Wohltäter sein.
    Ich sagte ihnen, wenn sie wieder ein Weh oder einen Kummern haben, können sie ihre eigenen Hände auflegen und an den Nikolaus denken.
    Dann schwinden Schmerz und Kummer.
    Aus bald 40 Jahren päd. Suggestionsforschung weiß ich, was Handauflegen und Denken bewirken können.

    Für den Nikolaus bin ich in eine neue Rolle geschlüpft.
    Es hätte nichts ausgemacht, wenn die Kinder beim Rollenwechsel dabeigewesen wären.
    Wir wechseln ja so oft Rollen, dass es uns gar nicht mehr bewusst wird.
    Und es hätte mich auch nicht gestört, wenn die Kinder miterlebt hätten, wie sich der Nikolaus wieder als Lehrer verkleidet.

    Ich grüße herzlich.

    Franz Josef Neffe

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  5. Hallo zusammen
    Ich arbeite mit Kindern und habe selber einen Sohn 15 Monate alt. Meine Meinung ist der Samichlaus soll mit was positivem in Verbindung gebracht werden und nicht mit Strafen. Bei uns kommt er vorbei und erzãhlt jedem Kind eas es gutes macht. Finde das viel schöner. Eiso soll man dem Samichlauch die Aufgabe der Eltern noch aufbürden. Der Samichlaus ist ein Schutzpatron .

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  6. Also ich finde schon dass man den Samichlaus als Erziehungshilfe benutzen kann... wir sagen jeweils ab Herbstbeginn öfters mal 'oooh, das erzähle ich dem samichlaus' um den Kindern ein bisschen Beine zu machen - es wirkt tatasächliche!!! und wieso sollte man sich das Leben nicht ein bisschen einfacher machen? Das schadet den Kindern doch nicht!!!

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  7. Willst Du wirklich so frühzeitig Deinem Kind als Musterpetze Vorbild sein?
    Willst Du wirklich Dein Kind von klein auf lehren, dass man Probleme durch Tricksen und Druck "löst"?
    Hast Du schon einmal über den Augenblick hinaus untersucht, was Du damit langfristig "einfacher" machst?
    Dieser magische Glaube an die Wirkung nicht hinterfragter Muster käme dem Alter einer Puppenmutti zu, aber wir nähern uns doch schon langsam dem Erwachsenenalter, oder?
    Sollten wir unsere Wirkung da nicht langsam anfangen, immer wieder selbst zu überprüfen und Neues zu entdecken statt uns immer in den alten Schablonen zu halten?
    Freundlich grüßt
    Franz Josef Neffe

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  8. Meine Einstellung ist dies nicht. Aber jedem das seine. Der Samichlaus soll mit positiven Gefühlen verbunden sein.

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