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Wie viele Hobbies ausprobieren lassen?

  1. So langsam verzweifel ich. Mein Sohn geht gerade in die erste Klasse und hat schon verschiedene Hobbies ausprobiert. Ich wollte ihn machen und probieren lassen. Erst tschutte, dann kamen so Urzeitkrebse, ein Keyboard hab ich gekauft und jetzt die ganzen Pflanzsets vom COOP gesammelt und angeseit ? jetzt kümmer ich mich allein um die Pflanzen... An allem verliert er schnell die Lust und es verstaubt in der Ecke. Nun möchte er in die Pfadi-Gruppe. Aber vermutlich hält das auch wieder nur ein paar Wochen und dann kommt das nächste. Es wird einfach mit der Zeit sehr teuer. Wie lang soll ich das noch durchgehen lassen? Wie viele Hobbies haben eure Jungs ausprobiert? Ist das vielleicht doch normal? Der Nachbarsjunge tschuttet mit Begeisterung und bleibt auch dabei. Eure Mizekatze

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  2. Hallo Mietzekatze
    wir handhaben es so:
    Ab der 2. Klasse 2 Hobbies welche wöchentlich besucht werden. Ein musisches und ein sportliches. Im Sommerhalbjahr jeden 2.Samstag in die Jungschar (wie Pfadi) und im Winter samstags in die Ski-JO. Wenn die Kids dann einigermassen gut Ski fahren, dürfen sie wählen, ob sie noch mitmachen wollen. 
    Die jüngeren gehen nur in den wöchtentlichen Schwimmkurs. Sonst nichts! Aber das über ein paar Jahre! 
    Bei uns gilt: wenn ein Hobby angefangen wird, wird es mind. 1 Jahr besucht. Auch mit murren! Die Kids müssen lernen, nicht gleich alles hinschmeissen zu wollen, wenn es ihnen stinkt! Das lernt sie Disziplin und dich Durchsetzungskraft ;-)
    So etwa in der Mittelstufe kristallisiert sich dann schon raus, was sie wirklich noch ausüben möchten. 
    Ich biete nur Hobbies an welche zum Kind, zum Budget und zum Terminkalender passen. Zuviel Auswahl verwirrt nur. 
    Und noch wie ich es mache mit den vielen Cooppflänzli: entweder die Kids kümmern sich oder die Pflanzen verkümmern! Die Kinder müssen selber erfahren, was passiert, wenn sie nicht nach den Pflanzen schauen. 

    Ich bin gespannt, wie andere das machen. Man kann ja immer dazulernen ;-)

    Tschüss

    editiert am 24.06.16 um 22:10

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  3. Er soll sich mit irgendwelcher Sache im Laufe von einigen Monaten beschäftigen. Man muss die Zeit zurechtzufinden lassen, usw. Bis das Kind klein zu verstehen, Sie können versuchen, auf das Ermessen, aber in Anbetracht seiner Interessen zu wählen. Zum Beispiel, ihm gefallen die Haustiere. Führen Sie den Hund oder die Katze. Oder des Hamsters. Wenn der Sport gefällt, wählen Sie jene Art, die in diesem Alter nützlich sein wird. Man darf nicht etwas Hobby gleichzeitig vereinen, 2, nicht mehr

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  4. Ich würde vieles Ausprobieren lassen. Aber vielleicht auch mal etwas verbindlicheres? Ein Sport, eine Mannschaft oder eine Gruppe die etwas gemeinsam macht ist sicherlich auch für das Kind spannender, als nur zuhause alleine an etwas zu tüfteln. Da verlieren sie schnell den Spaß. Pfadis sind da doch eine super Idee. Da wird auch viel aktiv und immer was neues gemacht. Finde ich klasse.

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  5. Wir haben unseren Kindern immer die Möglichkeit gegeben Probestunden zu ermöglichen und wenn sie wirklich begeistert waren, dann haben wir geschaut, dass wir sie dort immer zu erst für ein halbes Jahr nur angemeldet haben, aber da mussten sie dann auch durch. So ist unser Großer beim Schwimmen und beim Wasserball "hängen" geblieben und der Kleine lernt jetzt Gitarre und bekommt nach den 6 Monaten auch seine eigene und dann ist er noch bei den Pfadfindern

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  6. von HOsterhagen, 30.06.16 um 16:33Wir haben unseren Kindern immer die Möglichkeit gegeben Probestunden zu ermöglichen und wenn sie wirklich begeistert waren, dann haben wir geschaut, dass wir sie dort immer zu erst für ein halbes Jahr nur angemeldet haben, aber da mussten sie dann auch durch. So ist unser Großer beim Schwimmen und beim Wasserball "hängen" geblieben und der Kleine lernt jetzt Gitarre und bekommt nach den 6 Monaten auch seine eigene und dann ist er noch bei den Pfadfindern


    Probestunden halte ich auch für eine gute Möglichkeit!
    Ich denke, es ist wichtig, dass Kinder sich in vielem ausprobieren. Besser so, als wenn sie sich für ganr nichts interessieren. Immerhin haben sie mittlerweile auch extrem viele Möglichkeiten. Und wer weiß? Vielleicht ist ja am Ende wirklich das große Hobby dabei, was vielleicht sogar zum Beruf wird und das Kind ein Leben lang glücklich macht?

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    Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.:o

  7. Naja, sieh es doch mal so: Vielleicht verliert den Sohn einfach schnell die Lust an Dingen, das kann ja auch von seiner schnellen Auffassungsgabe zeugen, oder?
    Ich denke, ich würde ihn auch erstmal machen lassen, so lange er noch jung ist. In der ersten Klasse muss man noch nicht reif, erwachsen und verantwortungsvoll handeln, denke ich. Allerdings würde ich kein Haustier kaufen, insofern du da nicht auch Lust drauf hast. 
    Irgendwann wird er schon das richtige gefunden haben. Ich finde, man sollte nicht immer nach anderen schauen oder leistungsorientiert sein, da es dafür noch genug Zeit in seinem Leben geben wird. 

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    Der Mensch, welcher nur sich liebt, fuerchtet nichts so sehr, als mit sich allein zu sein.