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ab wann AS?

  1. Hallo, 
    vielleicht kann mir hier jemanden helfen. ich weiß nicht wen ich fragen soll. mit meinen Freundinnen will ich zur Zeit nicht darüber reden.
    war gestern bei meinem Gyn, für einen genauen US und 2. Meinung. Er sah bei 7+1 eine FH und Dottersack- im Vergleich mit dem Bild aus der kiwu 6+5 weiterentwickelt- aber keinen Embryo. finde er hat sehr gründlich geschaut.
    neben der FH war eine Blutungshöhle (hatte nach außen bis dato keine Blutungen).
    Er meinte es sei keine normale Entwicklung, man müsse mehr sehen und ich solle mich auf eine FG einstellen bzw. falls MA möchte er nächste Woche eine AS machen. Ich habe jetzt mehr Angst als vor unserer Mitochondrien-Spende im Ausland, wo wir auch ss geworden sind.
    Da wir es nicht "eilig haben" und der nichts überstürzen will, soll ich Medis weiternehmen (mach ich auch) und habe nä Woche Montag US Ko.
    Mein HCG war gestern 28.800.
    Meine Frage ist die, wie lange darf oder soll man auf eine FG warten, ab wann soll man eine AS machen?
    Mein Gyn ist an und für sich sehr nett, aber ich konnte gestern dann nicht mehr klar denken und Fragen stellen.
    Was meint ihr?
    Kefas

    editiert am 31.08.19 um 09:09

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  2. Hallo Kefas,

    Ich hab immer mal wieder mitgelesen bei dir. Es ist so schade, dass du nun durch so viel Ungewissheit durch musst.

    Du musst keine AS machen. Wenn noch nicht mal ein Embryo auszumachen ist, besteht für dich oder deine Gebärmutter keine Gefahr und du könntest durchaus auch noch Wochen warten...
    Der einzige Punkt ist der, wie lange du das verkraftest. Im Prinzip kann man bei 7+1 ohne Embryo schon wirklich von der Tendenz zur FG sprechen.
    Eine weitere Woche zu warten ist aber nie verkehrt! Ebenso, wie du es aushältst.
    Wo habt ihr eure Mitochondrien-Spende durchgeführt? In den meisten europäischen Ländern ist so was nicht möglich ….
    LG,
    Dingus

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  3. Hallo Kefas!
    Ich hatte bei meiner zweiten FG bis 7+4 gewartet. Man sah einen Embryo ohne Herzschlag, der auch viel zu klein war, da konnte ich mir sicher sein.

    Warte also, bis du dir sicher sein kannst, sonst wirst du dich vielleicht fragen, was passiert wäre, wenn du länger gewartet hättest.

    Und Google nicht... Man findet so viele Wunder Geschichten... Du kannst dir aber sicher sein, dass jede, die schreibt, man hätte das Herz auch erst in der 10. Woche oder später gefunden, nicht wusste, wann ihr Eisprung war.
    Das macht einen nur verrückt, wenn man so was liest.

    Ich wünsche dir Kraft und Mut für die nächsten Wochen.
    LG,
    Darkstone

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  4. Du Arme,
    ich hatte den Verlauf 2 Mal mitgemacht, leider mit keinem guten Ende. Beim ersten Fall hatte ich AS, damals wusste ich nicht mal, dass es eine "natürliche" Alternative gibt. Der Arzt klärte mich nicht auf. Die AS selbst war körperlich ein Flachs, aber seelisch hat es mich sehr mitgenommen und ich konnte jahrelang damit nicht abschließen. Für die Ärzte und Schwester schien eine Schwangerschaft in der 8.-9. SSW überhaupt keine zu sein. Es gab kein Verständnis und kein Mitgefühl, die meiste Zeit vor und nach der OP war ich allein. Beim zweiten Mal wusste ich, dass mein Körper es selbst regeln kann. Ich hatte gewartet und meine Seele konnte vernünftig Abschied nehmen. Es tat "gut" ohne Einmischung damit zur Recht zu kommen.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und richtige Entscheidung für Dich!
    Was hat euch eure Mitochondrien-Spende denn gekostet, wenn ich fragen darf?
    LG,
    Faezezzy

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  5. Liebe Kefas,

    ich hatte die gleiche Situation im November, außer dass ich spontan ss geworden bin und nicht wie du nach der Mitochondrien-Spende. Ich wurde gut aufgeklärt über beide Möglichkeiten und habe mich für AS entschieden. Es abbluten zu lassen, hätte ich schlimmer gefunden. Ich wollte nicht, dass es sich hinzögert und am Ende doch noch eine AS folgt. Vor einer AS wird auch noch einmal gründlichst geschallt. Das gibt Sicherheit und ich sah schon, dass es nichts mehr zu hoffen gab. Es ist traurig, aber für mich zählte der Blick nach vorn. Ich wollte dann einfach nur noch abschließen. Die Ungewissheit davor war am schlimmsten, denn man hofft bis zum Schluss. Nach der AS hatte sich mein Zyklus schnell wieder eingependelt. Nur hatte ich starken Haarausfall bekommen, aber auch das geht vorüber. Wähle deinen persönlichen Weg und lass dich zu nichts drängen. Ich wünsche dir viel Kraft!
    LG,
    Bonnie

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  6. Hallo,

    ich hatte im Dezember Ende der 12. SSW eine AS.
    Ich bin über beide Möglichkeiten aufgeklärt worden, mir ist aufgrund der Woche (Embryo lebte bis kurz zuvor, Gebärmutter war schon sehr groß und mit großer Plazenta) zur AS geraten worden.
    Die AS war schnell erledigt. Aber: Meine Schleimhaut hat sich ca. 4 Zyklen kaum aufgebaut und auch sonst schienen mir meine Hormone sehr durcheinander. Ob das allerdings ohne AS anders gewesen wäre, weiß ich nicht.
    Wenn ich in einer früheren Woche eine MA erleiden würde, würde ich auf einen natürlichen Abgang warten wollen, in der Hoffnung, dass die Zeit danach für meinen Körper so einfacher ist, auch wenn die Zeit vor dem Abgang für mich entsprechend schwieriger wäre.
    Bei einem geübten Schaller mit gutem Ultraschallgerät ist in der Deiner Woche der Befund eher schlecht. Dennoch würde auch ich noch einige Zeit zuwarten, denn es gibt nichts, was es nicht gibt.
    Ich hoffe, dass es keine Molenschwangerschaft bleibt, sondern doch eine ganz normale mit schnuckeligem Böhnchen wird!

    LG,
    Jikia

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  7. Hallo ihr Lieben!
    Vielen lieben Dank für eure Nachrichten.
    Es hilft sehr zu wissen dass man nicht alleine ist und- die leider sehr traurigen- Erfahrungen teilen kann.
    Meine deutsche Kiwu-Klinik hat heute die nicht intakte Schwangerschaft bestätigt und ich hoffe noch heute mit meinem Gyn alles weitere besprechen zu können.
    Einerseits bin ich wahnsinnig traurig und fühle mich leer, andererseits eine gewisse Erleichterung dass es anscheinend eindeutig ist und ich Gewissheit habe.
    Mein Freund ist sehr lieb und gibt mir Halt und Kraft.
    So weit wie diesmal sind wir noch nie gekommen und das gibt trotz dem jähen Ende irgendwie Hoffnung für die Zukunft.
    Nachmal Danke.
    LG,
    Kefas

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  8. Liebe Kefas,
    es tut mir sehr sehr leid, besonders ist es jammerschade nach eurer Mitochondrien-Spende.....aber wie du sagst für mich war die Gewissheit auch besser als dieses ständige auf und ab bei der jetzigen Schwangerschaft.....ich wollte auch keine AS und war froh das mein Arzt auch ziemlich dagegen war mich sofort ins Krankenhaus zur AS zu schicken . Ich habe auch auf den natürlichen Abgang gewartet habe alle Medis abgesetzt und ich glaube 4 Tage später haben dann Blutungen eingesetzt ich hatte keinerlei schmerzen dabei.....war dann nach 1 Woche beim Gyn und es war alles draußen und auch der Test ist mittlerweile wieder negativ .....so traurig es auch ist aber mich hat dieses Ungewisse in den Wahnsinn getrieben .....Ich wünsche dir alles liebe und hoffe das ihr nicht aufgebt....
    GlG,
    MarieCh

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  9. Hallo ihr Lieben!
    Ein kleiner Nachzug von mir:
    Heute ist alles langsam und dunkel. Das ist sehr angenehm.
    Nach Anraten von 2 Fachärzten hatte ich am Samstag die AS. Am Sonntag war ich total unnatürlich aufgekratzt, ich glaub um zu überspielen.
    Meine Schwiegermutter hat mich allerdings zermürbt, als sie meinte ob es nicht zu früh war.
    Ich hätte so gerne die Hoffnung nicht aufgeben. Aber ich musste.
    Nach dem Telefonat Musste ich Beruhigungstropfen nehmen um nicht durchzudrehen.
    Mein Herz ist noch irgendwo. Ich warte, es wird sich jeden Tag ein Stückchen fügen.
    Derzeit schau ich nur nach vor (mit Hoffnung) , zurück geht nicht.
    Lieb dass du nachfragst, das bedeutet mir viel.

    LG,
    Kefas

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