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Amenorrhoe Gebärmutterdeformationen - schwangerschaft unmö

  1. Möchte gerne das Thema des Kinderwusches weiter fortsetzen und daneben auch erzählen, dass in meiner Situation  davon auszugehen ist, dass ich nicht schwanger werden kann. ( Amenorrhoe. Gebärmutterdeformationen).
    Wir besuchten also eine Leihmutterschaftsanlaufstelle in der Ukraine und tja ..es war vor einer Woche, dort herrsche furchtbarer (womöglich fruchtbarer :p)  Betrieb, vielleicht sind wir zu Stoßzeiten angekommen, aber haben dort den ganzen Tag verbracht in überfüllten Räumen...........
    Mein Mann gab Analysen ab, wir lasen die Verträge durch, noch nicht entschieden.
    Von zu Hause werden wir aber eine Antwort sowieso senden.
    Jetzt rückblickend kann ich sagen, dass wir den ersten Schritt gemacht haben und trozt ruhestörendes Lärms und totaler Müdigkeit dort, sind ja zufrieden.
    Es ist so zusammengefallen, dass wenn man vor solcher Entscheidung steht, bekommt man psychische Belastung auch.
    Nun bin ich ruhiger und weiß,  mein Kind will ich unbedingt haben. Schluss..;) oder Anfang genauer gesagt

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  2. Kann nicht sagen, dass ich von der Idee über die Leihmutterschaft sehr begeistert bin, früher hielt ich dieses Verfahren überhaupt für inakzeptabel. Doch neulich hat sich meine Meinung irgendwie geändert. Nachdem meine Freundin in einer solchen Situation geriet, habe ich dieses Problem sozusagen von innen angesehen. Es ist mir klar geworden, dass eine Medaille immer zwei Seiten hat?
    Falls es keinen anderen Ausweg gibt, wie z.B. bei dir, Radioactive, oder bei meiner Freundin, na ja, soll man wahrscheinlich nach diesem rettenden Strohhalm jedoch greifen.



    Außerdem ist dein Gesamteindruck von dieser ukrainischen Leihmutterschaftsanlaufstelle eher positiv oder doch negativ? Wurdet ihr dort gut genug betreuet und behandelt? Da ich verschiedene Meinungen über die ukrainische Behandlung gehört habe.

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  3. Hallo!
    Der Gesamteindruck, den die Betreuung hinterlässt, ist insgesamt positiv. Wir hatten auch eine sehr nette Dolmetscherin, welche uns überallhin begleitet hat.
    Ich finde auch, dass das Gebäude zu winzig für so viele Patienten ist und Personal fehlt.
    Der ganze Prozess könnte durch den Einsatz von mehr Personal und Erweiterung des Raums beschleunigt werden. In unserer Situation saßen wir einfach lange herum, warteten ab und tranken Tee :-(

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  4. Wirklich, so viele Kunden? Aus welchen Ländern sind sie am meisten? Hast du nämlich vielen Deutschen dort begegnet?
    Ehrlich zu sagen habe ich nie vermutet, dass die ukrainische Reproduktionsmedizin so angesagt ist. Dachte, dass ungewollt kinderlose Menschen nach diesem Land nur im Extremfall pilgern, sozusagen die letzte Möglichkeit zu nutzen.

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  5. Ja, diese Anlaufstelle hatte damals großen, ich würde sagen, sogar riesigen Zulauf.
    Patienten aus Italien, Spanien, und Paar aus der Schweiz kommen mir in den Sinn. Das Paar mit dem Kind * eine Tochter* in der Ukraine geboren, aber Schweizer mussten dort lange stecken wegen des Papierkrams...Aber sie waren superglücklich.:-)

    Es gibt ja viele dergleichen Zentren dort, ich habe einige angeschrieben, alle haben geantwortet, dieses lockte mich durch seine Berühmtheit in Medien.

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  6. Nun hast du bei mir Neugier geweckt :) Was für eine so berühmte Anlaufstelle hast du besucht? In Charkiw? Nämlich habe ich eine Sendung über Familie Bollhorn gesehen. Soweit ich mich erinnere, waren sie eben in dieser ukrainischen Stadt in Behandlung.

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  7. Wenn Gott so beschloßen hat, dass du eigene Kinder nicht kriegen kannst, soll es vielleicht gerade so sein. Und vielleicht ist es das Zeichen dafür, ein armes Wesen aus irgendwelchem Kinderheim zu nehmen und ihm das glückliche Leben zu schenken?
    Leihmutterschaft und alle anderen Verfahren der Fortpflanzungsmedizin erregen bei mir den Protest und negative Emotionen. Würde nie so was in Anspruch nehmen. Ich finde, dass andere viel mehr humanistische Lösung für das Problem der Kinderlosigkeit existiert. Man muß in jeder Situation Menschlichkeit behalten.

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  8. Diese Familie war in Charkiw und in Kiew. Und in der letzteren Stadt wurde ihre Behandlung erfolgreich abgeschlossen.
    So auch unser Fall, wir begannen gleich mit Kiew. "B.....m"

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  9. Seid ihr spontan bei dieser Anlaufstelle vorbeigekommen oder habt ihr doch einen Termin vorab vereinbart?

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  10. Nein-nein, nicht spontan, zuerst haben wir den Brief geschrieben, dann das Telefonat gehabt und  noch ziemlich langen Briefwechsel dann gehabt, wo wir Einzelheiten durchdiskutiert haben.
    Wichtig für uns war ja auch der Aufbau eines vertrauensvollen Verhältnisses, zuerst mit der Dolmetscherin-Managerin, dann Arzt-Patienten-Verhältnisses.

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