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Angst vor Geburt

  1. Liebe Mütter

    Ich stehe gerade kurz vor meiner ersten Geburt. Leider höre ich überall Horrorgeschichten und viele Frauen, die ich kenne versuchen sich in sache "schlimme Geburt" gegenseitig zu übertrumpfen. Bis jetzt ist mit meinem Baby alles in Ordnung, aber ich habe echt Angst vor dem Termin. Wie war es bei euch und was habt ihr gegen die Angst gemacht?

    Es grüsst euch
    Maria

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  2. Hallo Maria

    Ich habe leider auch immer nur schlimmer erlebnisse von Geburtern in meinem Bekanntenkreis geIhört und hatte dadurch Angst vor meiner Geburt. Als dann mein Entbindungstermin kamm tat sich bei mir nichts und ich ging 9 Tage über den Termin, ich hatte einen hohen Blasensprung aber ohne Wehen und mussete Eingeleitet werden. Aber ich hatte eine schmerzarme und schnelle Geburt ohne PDA. Ich fand die Geburt viel harmloser als sie mir im vorraus erzählt wurde.

    ich wünsche dir eine schöne und schmerzarme Geburt.

    viele Grüße von der Januarmami

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  3. Ich finde das schlimm, dass einem gerade von anderen Müttern, die es eigentlich besser wissen müssten, solch eine Angst gemacht wird mit diesen Geschichten. Ich habe mich davon nie beeinflussen lassen. Ich habe immer gesagt, dass das deren Geschichte ist und ich und mein Baby, wir schreiben unsere eigene Geschichte.

    Nun zu mir: Ich hatte zwei völlig problemlose und relative schnelle Geburten. Bei der ersten hatte ich am Abend davor den Blasensprung, aber noch keine Wehen. Ich verbrachte die Nacht im Krankenhaus, am nächsten Morgen gegen 10 Uhr ging es los mit den Wehen und am Mittag um eins war die erste Tochter da. Bei der zweiten hatte ich ab 2 Uhr nachts leichte Wehen, wir fuhren morgens um 6.30 Uhr ins Krankenhaus und um 11 Uhr hatte ich mein Kind im Arm.

    Sprich am besten mal mit deiner Hebamme, die kann dir deine Ängste vielleicht etwas nehmen.

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  4. Hoi Maria,
    hier schreibt Dir eine Mama von 2 Kindern, die beide auf natürliche Weise geboren wurden.
    Jede Geburt ist anders und jede Frau empfindet auch anders. Letztlich wirst Du Deinen Weg gehen und schauen, wie es wird. Vorher kann Dir leider niemand etwas genaues sagen.
    Ja, es kann schmerzhaft werden, es kann lange dauern. Aber man kann sich gut darauf vorbereiten.
    Auch ich hatte extreme Angst vor meiner ersten Entbindung, und auch wieder vor der 2.
    Ich habe aber versucht, mich so gut wie möglich vorzubereiten. Da kann ich Dir z.B. einen Geburtsplan empfehlen. Googel das einmal und schau, was Du für Dich und Deine Familie und Dein Baby wünschst. Du kannst zB aufschreiben, welche Schmerzmittel Du unbedingt haben oder nicht haben möchtest (Lachgas sehr empfehlenswert!, nebenwirkungsfrei), ob Du in die Gebärwanne möchtest (sehr empfehlenswert!), ob der Partner/ eine Begleitperson dabei sein soll/darf, ob der Partner die Nabelschnur durchschneiden soll/will/darf, ob Du vor dem Abnabeln die Nabelschnur erst auspulsieren lassen möchtest (sehr empfehlenswert, dann bekommt Dein Baby noch einen Grossteil des guten stammzellreichen Nabelschnurblutes) oder ob Du es aufbewahren (einfrieren) lassen willst, was nach der Geburt geschehen soll (ob das Baby sofort auf Deinen Bauch gelegt werden soll), ob ein Dammschnitt durchgeführt werden soll (mMn. nicht empfehlenswert, einem Riss kann man sehr gut mit Dammmassageöl vorbeugen), usw. usf.
    Wenn Du Dich damit auseinandersetzt, kannst Du Dich vielleicht besser mit Deiner Angst arrangieren!?

    Alles Gute, eine schöne Restkugelzeit und eine angenehme Entbindung wünscht Dir
    Lieschen

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  5. Alle wichtigen Lebensfunktionen werden im UNBEWUSSTEN gesteuert.
    Wenn du also möchtest, dass die Geburt und die Zeit davor optimal läuft, dann täte ich zwei Dinge beachten bzw. tun:
    1. Im DORN-Forum hat eine Ulmer Hebamme berichtet, wie wunderbar einfach sie die Schwangeren mit der DORN-Methode SCHMERZFREI durch die ganze Zeit bringt. DORN kann man als Selbsthilfe an 1 Tag lernen und im DORNFINDER findet man Therapeuten nach PLZ.
    Diesen Oktober gibt es übrigens den 11. deutschen und den 4.Schweizer DORN-Kongress.
    2. Mit dem UNBEWUSSTEN SPRECHEN kann jeder. Sprich ihm selbst das optimale GEBÄR-Programm zu! Mit COUÉS AUTOSUGGESTION geht das einfach und wirksam. Du kannst es Dir auch von jemand anderem zusprechen lassen, z.B.wenn Du schläfst (siehe Coué Brief 9!)
    Einfach mit sich bzw. der Betroffenen und ihren tatsächlich zuständigen Kräften ein gutes Gespräch führen - jeden Tag.
    Ich freue mich auf Euren Erfolg.

    Franz Josef Neffe

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  6. Ich hatte auch Angst vor meiner ersten Geburt. Aber es ging alles super war die Tage vorher super entspannt. Meine Schwangerschaft verlief leider nicht so einfach. Denke es ist einfach dein Gefühl mit dem du in die ganze Sache gehst. Daher ging es bei mir zwar auch den ganzen Tag meine Fruchtblase ist morgens um 6 geplatzt und mein Kind kam um 19:05 Uhr aber es war super und ich möchte diesen Augenblick niemals mehr vergessen.

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  7. ich schätze das ist normal das man vorm ersten mal angst hat, aber denk daran wie du nach der geburt dein baby in der hand halten wirst und dir denkst das war es wert

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  8. Hallo Maria,
    keine Sorge, diese Angst ist glaube ich wirklich normal, denn ich hatte die auch. Kenne ich wirklich nur zu gut. Das "lustige" an der Sache ist, dass ich die Angst beim 3. Kind um einiges schlimmer hatte. Man denkt man gewoehnt sich dran, aber irgendwie bleibt da immer ein komisches Gefuehl. Aber ganz ehrlich, man schafft das. Egal wie. Was ich dagegen gemacht habe? Muss leider sagen viel hat nicht geholfen, das Gefuehl blieb bis zur Geburt egal was mir andere Leute gut zuredeten. Aber was ich immer gerne getan habe war was besonders fuer das Baby zu tun, damit die Vorfreude die Angst uebertrumpft sozusagen. Hab mir dann ab und an was tolles gegoennt, zum beispiel etwas besondere Kleidung fuer das Wuermchen oder so, und damit ging es dann schon wieder. Man braucht auch ab und an mal ein Zuckerl ;)

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    Man muss nur in allem das Positive suchen.