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Eizellenspende: ja oder nein?

  1. die Eizellspende ist in Deutschland verboten. auch so oft Eizellenspende wird außerdem eingesetzt, wenn ein Risiko dafür besteht, dass ein Gendefekt auf das Embryo übertragen werden könnte. Hinsichtlich der Eizellenspende unterscheidet sich die Gesetzgebung innerhalb Europas. eine gute Freundin von mir litt lange unter dem Gedanken, keine Kinder bekommen zu können. die Möglichkeiten zur künstlichen Befruchtung in Deutschland liefen ins Leere und fast gab sie die Hoffnung auf. die Eizellspende kann man sich als das Pendant zur Samenspende vorstellen. eine Frau spendet ihre funktionierenden Eizellen, die dann per Ivf befruchtet werden. für viele Frauen ist die Eizellspende die einzige Möglichkeit, schwanger zu werden.

    auch die Eizellspende war ursprünglich für Frauen gedacht, deren Eierstöcke nicht funktionsfähig sind. das sind Frauen, die aufgrund einer Erkankung, Chemotherapie, Strahlentherapie oder operativen Entfernung der Eierstöcke vorzeitig in die Wechseljahre gekommen sind oder Frauen, die ohne Anlage von Eierstöcken zur Welt gekommen sind. die genetischen Untersuchungen von Eizellspenderinnen sind in Abhängigkeit von deren ethnischer Herkunft zu empfehlen.

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  2. wenn es sich um eine anonyme Eizellspende handelt, kennt die Empfängerin ihre Spenderin nicht. z. B. ist diese Form der Eizellspende in Spanien, Ukraine möglich. Die unabdingbare Voraussetzung für eine Eizellspende ist jedoch eine intakte Gebärmutter. Für eine Eizellspende wird einer Frau, der Spenderin, eine oder mehrere Eizellen entnommen, um sie dann zu befruchten und einer anderen Frau, der Empfängerin, in die Gebärmutter einzusetzen. Eizellspenden finden entweder im Zusammenhang mit einer Unfruchtbarkeitsbehandlung oder als alleinstehender Vorgang statt. dank einer Eizellspende können sich Frauen, die auf keinem anderen Wege Kinder bekommen können, ihren Traum einer Familie erfüllen. Glück bietet die moderne Medizin viele Möglichkeiten, dass der Kinderwunsch vieler Paare doch in Erfüllung geht.so gibt es eine Menge gute Bewertungen über die Klinik im Internet. Die Eizellenspende wird außerdem eingesetzt, wenn ein Risiko dafür besteht, dass ein Gendefekt auf das Embryo übertragen werden könnte. Nicht so schlecht, als Variante, für Frauen im frühzeitigen Wechsel oder jene, die aufgrund von vorgegangenen Krankheiten über keine ausreichende Eizellreserve verfügen, ist die Eizellspende eine passende Behandlungsform.

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  3. die Eizellspendenbehandlung dauert anderthalb bis zwei Monate. besonders beim ersten Termin wird die Behandlung bereits mit der Spenderin konzipiert und abgesprochen, wobei eine möglichst große Kompatibilität mit der Patientin angestrebt wird. die Eizellenspende hat sich als sehr erfolgreich erwiesen, mit relativ hohen Erfolgsraten. sie ist die einzig verfügbare Behandlung für Frauen, die nicht in der Lage sind, ihre eigenen Eizellen zu produzieren. In vielen Ländern ist die Eizellspende anonym, niemand weiß, wer die genetische "Mutter" ist.
    Wer zur Eizellspende kommt, kennt sich sicherlich gut aus mit Leid, mit Unfruchtbarkeit, und hat trotzdem noch Mut, doch ein neues Leben in die Welt zu setzen. Keiner, wirklich keiner geht zur Eizellspende aus Spaß, um sich ein Designerbaby zu bestellen, oder sonst irgendwelchen Kapricen zu treiben, wie Leute, die vom unerfülltem Kinderwunsch keine Ahnung haben, oft vermuten.

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  4. heute die Eizellspende ist zu einem Hilfsmittel geworden, wenn Frauen ihre eigenen Eizellen aus verschiedenen Gründen nicht mehr verwenden können, wie etwa eine niedrige ovarielle Reserve, eine niedrige Qualität der Eizellen oder eine verfrühte Menopause. bei der Eizellspende werden die Eizellen einer jüngeren, meistens anonymen Frau mit den Spermien des Partners befruchtet. die Spenderin unterzieht sich hierfür einer ovariellen Stimulation und in der Regel werden mehrere Eizellen gewonnen und befruchtet. 
    die Auswahl der Eizellspenderin basiert in den meisten Ländern (z.B. Polen, Griechenland, und der Tschechischen Republik oder Spanien) auf der Abgleichung des Phänotyps mit der Empfängerin. das heißt, die Spenderin muss die gleiche Augen, Haar- und Hautfarbe wie sie haben. diese Regeln sind rechtlich vorgeschrieben. das heißt, in diesen Ländern können Patientinnen nicht irgendeine Spenderin aussuchen. in anderen Ländern (z.B. in der Ukraine) kann eine Patientin eine Spenderin aussuchen, die der Empfängerin ähnlich sieht. jedoch sind Abweichungen dieser Regel auch möglich. verschiedene Kliniken geben unterschiedliche Mengen und Arten an Information über die Eizellspenderin. ja, manche Frauen kommen zur Eizellspende, weil sie durch eine Erkrankung (etwa bei Krebs) oder deren Behandlung ohne eigenen Eizellen geblieben sind. bei manchen ist die Menopause viel zu früh eingetreten, was zum Teil genetisch bedingt ist.

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