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Erfahrung schwanger werden mit PCO

  1. Hallo:)

    Seit kurzem weis ich, dass ich an PCO erkrankt bin. Da mir die Frauenärztin im Moment noch gute Chancen "versprochen" hat, mit einer Hormonbehandlung schwanger zu werden, haben mein Partner und ich entschieden unsere Familienplanung ein wenig früher als geplant zu starten.
    Im nächsten Zyklus geht es mit der Hormonbehandlung (spritzen mit Puregon Pen) los:)

    Ich bin keine typische "PCO-Patientin". Ich habe weder Übergwicht, noch Diabetes, noch eine Schildrüsenüberfunktion oder zu viele Männerhormone. Das einzige was ich habe, ist dass die Hormone im Zyklus nicht übereinstimmen und ich so keinen Eisprung bekomme. Zudem bin ich erst 23 und somit im "besten Alter" für eine Schwangerschaft.

    Hat jemand das gleiche Problem? Konntest du schwanger werden? Wenn ja, wie? Wer hat Erfahrung mit Hormonspritzen? Wie schnell wurdest du schwanger?


    Vielen Dank für eine Antwort:)

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  2. Hallo Silverstar
    Anfang dieses Jahres erhielt ich genau dieselbe Diagnose. Ich habe PCO aber bereits seit einiger Zeit vermutet. Auch ich bin schlank und sportlich. Auf jeden Fall erhielt ich die Diagnose Ende Februar und die Blutwerte waren Mitte März ausgewertet und mir wurde eine Packung Hormone mitgegeben. Ich solle die Packung auch in die bevorstehenden Ferien mitnehmen, meinte die Ärztin. Am Morgen der Abreise nahm ich die Tablettenschachtel aus dem Koffer, weil ich mit meinem Partner einfach unbeschwerte, schöne Ferien verbringen wollte, ohne dauernd an dieses Thema denken zu müssen, dass mich schon genug belastete. Naja, wir flogen also am 30.03 ab. 
    In zwei Monaten müsste unser Sonnenschein auf die Welt kommen, da es am 31.03. bereits eingeschlagen hat. Und ich habe nie eine einzige Hormontablette genommen. Heisst überhaupt nicht, dass ich gegen Hormone bin. Aber sogar ohne diese, kann sich der Körper regulieren.

    Du siehst, mach dir keinen Kopf, schalte ab und geniess die Zeit... Es kommt schon. Du bist ja noch wirklich jung!

    Alles Gute und ich drück dir die Daumen.

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  3. Hallo Natalina

    Danke für deine Antwort:) Herzliche Gratulation zu deiner Schwangerschaft:o Das ist ja wahnsinnig wie schnell das ging obwohl du PCO hast. Deine Nachricht nimmt mir ein bisschen die Angst, dass ich trotz Hormontherapie nicht schwanger werden kann. Hattet ihr denn schon vor der Diagnose Kinderwunsch und habt es so herausgefunden?
    Du hast bestimmt recht damit, die Zeit einfach zu geniessen. Nur ist das leichter gesagt als getan. Ich bin unglaublich nervös und kann es kaum erwarten endlich mit der Therapie zu starten. Aber ich werde mein Bestes geben mich nicht zu sehr stressen zu lassen...

    Alles Gute zur bevorstehenden Geburt:o
    Liebe Grüsse

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  4. Hallo Silverstar
    Vielen Dank:o
    Ich hatte die Pille während neun Monaten abgesetzt. Ich bekam meine Tage aber nicht richtig und wurde natürlich nicht schwanger. So kam die Vermutung auf PCO auf. Was die Ärztin ja dann auch bestätigte. Und für mich ist auch eine Welt zusammen gebrochen, als ich die Bestätigung erhielt. Deshalb weiss ich schon wie es sich anfühlt. Aber das kann sich schnell ändern...
    Liebe Grüsse

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  5. Auffallend viele, aber weitaus nicht alle Frauen mit PCO sind übergewichtig. Weil die Symptome nicht bei jeder betroffenen Frau gleich stark ausgeprägt sind, und auch durchaus nicht alle gleichzeitig auftreten müssen, kann es oft lange dauern, bis die Störung erkannt wird. Bei genauerer Untersuchung per Ultraschall werden meist viele kleine Zysten an den Ovarien entdeckt.Über die Entstehung von PCO wird noch viel gerätselt. Doch einige Fakten sind bekannt, und eine ganze Reihe von Faktoren begünstigt die Erkrankung.
    Ernährung und Lebensweise spielen ebenfalls eine Rolle. Übergewichtige Frauen haben ein erhöhtes PCO-Risiko, denn offenbar beeinflusst der Anteil des Körperfettgewebes den Hormonhaushalt.
    Grund für die Entstehung des Pco ist meist eine Störung im Insulinstoffwechsels, die meist zu Störungen der Eierstocksfunktion führt. Die Hormonstörung kann weitere Symptome hervorrufen, wobei nicht alle Kennzeichen zusammen auftreten müssen. Zum einen wird dafür das Blut untersucht, um die Erhöhung der männliche Hormone festzustellen. Zum anderen kann eine Ultraschalluntersuchung Aufschluss geben. In den Eierstöcken sind viele kleine Bläschen zu sehen, das ist Warscheinlichkeit.Regelmäßige Kontrollen sind also notwendig.
    Auch, viele Frauen mit Pco haben ein paar Kilos zu viel auf den Rippen. Die solltet ihr mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung loswerden. In vielen Fällen reicht der Gewichtsverlust schon aus, damit sich der Zyklus reguliert und ihr regelmäßig einen Eisprung habt.

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  6. Regelmäßige Kontrollen sind also notwendig!
    Auch eine Reduktion des Gewichts und eine grundsätzliche Änderung des Lebensstils haben möglicherweise positiven Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Die Verordnung des Medikaments Metformin scheint sich ebenso positiv auf den Zyklus auszuwirken. Häufig ist eine Schwangerschaft jedoch nur auf künstlichem Weg möglich, PCOS-Patientinnen haben relativ gute Chancen nach einer Kinderwunschbehandlung auch tatsächlich schwanger zu werden. Welche Art der künstlichen Befruchtung in Frage kommt, wird individuell festgelegt.
    Zuerst, die PCO Symptome beeinflussen den Körper innen und auaßen. Die Androgene sind häufig für ein eher männliches Erscheinungsbild, übermäßige Körperbehaarung und Haarausfall verantwortlich. Zusätzlich kann der Hormonhaushalt weitere Schieflagen aufweisen, wie eine Unterfunktion der Schilddrüse oder eine Insulinresistenz. Das PCOS tritt vermehrt bei Diabetikerinnen auf und geht häufig mit Übergewicht einher. Insgesamt ist das Syndrom verschiedenster Faktoren.
    Die Behandlung wird individuell auf die Symptome und die Ziele der Frau abgestimmt. Bei Kinderwunsch kann das ein sehr umfangreiches Programm werden und zwischen wenigen Monaten bis zu fünf Jahren dauern.
    Aber, es dauert nicht so lange, mit Hilfe künstliche Befruchtung.

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  7. das ist nicht alles so gut, dass PCO nicht mit Medikamenten heilbar ist. PCO ist auch nicht eine Krankheit, sondern wenn man PCO hat, dann treffen viele verschiedene Symptome aufeinander. es gibt auch Frauen, die trotz PCO ganz normal ohne Hilfe schwanger werden. zu Clomifen greifen viele Ärzte als erste Möglichkeit. mit Hilfe des Clomifens werden die Eizellen zum Wachsen angeregt. wenn Clomifen nicht wirkt oder es nach ein paar Versuchen trotzdem nicht geklappt hat, gibt es als nächste Variante.das ist IVF! irgendwann sind die Eibläschen dann groß genug und der Eisprung wird durch eine Spritze ausgelöst. Wahrheit,bei der IVF wird es richtig teuer, aber nicht nur in der Ukraine.die künstliche Befruchtung ist die häufigste Methode.es ist sicherlich gut,nach Eizellspende können Frauen, die zuvor unfruchtbar waren, doch noch das große Glück der Mutterschaft erleben. für eine künstliche Befruchtung im Ausland spricht vor allem die, im Vergleich zu Deutschland, äußerst attraktive Preisgestaltung und andere gesetzlichen Bestimmungen, welche es ermöglichen, die Erfolgsquote deutlich zu erhöhen.

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  8. Die männlichen Hormone behindern das Heranreifen der Eizelle. Das Eibläschen wird noch zu Beginn des monatlichen Zyklus gebildet, es reift jedoch nicht aus, sodass der Eisprung nur selten oder gar nicht stattfindet. Und ohne Eisprung gibt es keine Eizelle, die befruchtet werden kann. Frauen mit PCO-Syndrom haben deswegen große Probleme schwanger zu werden.
    Vitamin D kann einen positiven Einfluss auf die Insulinresistenz haben und ist deshalb beim PCOS besonders wichtig. Die meisten Menschen erreichen die empfohlene Menge an Vitamin D nicht über die tägliche Nahrung. Und auch für eine gesunde Schwangerschaft ist Vitamin-D sehr wichtig. Deshalb sollte man den eigenen Vitamin-Status prüfen lassen und bei Bedarf nachhelfen.
    Die Kinderwunschärztin rät Frauen mit Übergewicht, auf jeden Fall abzunehmen. Bei Normalgewicht können die Körperzellen wieder besser auf Insulin reagieren und in der Folge werden weniger männliche Hormone produziert. Dies kann bereits zu einer Normalisierung des Zyklus führen.Hat es mit der Schwangerschaft geklappt, ist weiterhin eine reproduktionsmedizinische Betreuung notwendig. Denn die betroffenen Frauen haben aufgrund ihres gestörten Hormonhaushaltes ein erhöhtes Fehlgeburtsrisiko.

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  9. PCO ist eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen geschlechtsreifer Frauen. So viele Menschen gehen davon aus, dass etwa 4 bis 12 Prozent der Frauen von dem  PCOS betroffen sind. Trotz dem das PCO-Syndrom sehr häufig auftritt, bleibt es bei vielen Frauen unerkannt.
    Neben der Therapie vom Arzt könnt ihr auch im Alltag einiges machen, wenn ihr am PCOs leidet und schwanger werden möchtet. Ganz wichtig- Stresst euch nicht. Stress ist einer der vielen Gründe, warum ein Menstruationszyklus unregelmäßig ist. Versucht euch so gut es geht zu entspannen und nicht euer ganzes Leben rund um den Kinderwunsch aufzubauen. Ja, es wäre toll, wenn ihr schwanger werden würdet, aber das Leben ist auch so schön. 
    Viele Frauen mit PCOs haben ein paar Kilos zu viel auf den Rippen. Die solltet ihr mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung loswerden. In vielen Fällen reicht der Gewichtsverlust schon aus, damit sich der Zyklus reguliert und ihr regelmäßig einen Eisprung habt.
    Auch Vitamin D kann einen positiven Einfluss auf die Insulinresistenz haben und ist deshalb beim PCOS besonders wichtig. Die meisten Menschen erreichen die empfohlene Menge an Vitamin D nicht über die tägliche Nahrung. 
    Ein Zusammenhang mit Insulinresistenz und der Ernährung wird diskutiert. Die Behandlung erfolgt je nachdem, ob ein Kinderwunsch besteht, mit Metformin, Clomifen, mit Hilfe des Reproduktionsmedizin...

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  10. PCOs ist eine hormonelle Störung die bewirkt, dass die Zykluslänge stark vom Standard von 28 Tagen abweicht. Dank des medizinischen Fortschritts im Hinblick auf Diagnosemittel und Zyklustracking gibt es heute auch für PCO-Patientinnen Hoffnung, dass der Kinderwunsch doch in Erfüllung geht, besonders mit Hilfe Reproduktionsmdizin.
    Das PCO Syndrom ist eine Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch, bei Frauen im gebärfähigen Alter. Man spricht vom Syndrom der polyzystischen Ovarien, kurz PCO genannt. Das PCO Syndrom ist eine der häufigsten Hormonstörung der Frau, jedoch heutzutage gut behandelbar.
    Bei keinem Kinderwunsch wird meistens eine antiandrogene Antibabypille oder ein anderes Medikament verschrieben, um somit den Hormonhaushalt zu normalisieren.
    Auch beim Kinderwunsch wird eine Veränderung des Lebensstils empfohlen, das heißt eine Umstellung auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Auch an Bewegung sollte es nicht mangeln. Dies betrifft Übergewichtige Frauen. Schlanke Frauen sind jedoch auch betroffen und eine Umstellung der Ernährung wirkt sich positiv aus und erhöht die Chancen auf eine Fruchtbarkeit.

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