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Ernährung in der Schwangerschaft

  1. Hallo zusammen!

    Ich hoffe, es geht jedem hier gut ;)

    Ich wollte mal etwas fragen: Ich bin im 6 Monat schwanger und treibe dennoch regelmäßig Sport.
    Eigentlich nehme ich vor jeder Sporteinheit 10 Gramm BCAAs zu mir, bin aber derzeit etwas zurückhaltend damit, weil ich nicht weiß, ob man sowas in der Schwangerschaft darf? Auf http://aminosaeuren.org/ hab ich mich mal ein wenig eingelesen und da steht eigentlich ausschließlich positives über Aminosäuren.

    Dennoch frage ich mal sicherheitshalber hier nach, bevor ich nachher einen blöden Fehler begehe ^^

    Gruß und DAnke!

    editiert am 18.05.17 um 12:12

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  2. Bist du behindert oder so? Tausende von Leuten werden das hier lesen und vllt auf ähnliche Ideen kommen. Im 6. Monat schwanger und Pillen und Zeugs zu sich nehmen, ich glaube meinen Augen nicht. Der reine Wahnsinn hier !!!

    Lass dich erstmal von einem Psychologen untersuchen, ich glaube das wäre am besten! 

    Ich war auch selber Schwanger(2x in den letzten 3 Jahren), bin auch eine sehr aktive Sportlerin, und nach dem vierten Monat der Schwangerschaft habe ich mit den sportlichen Aktivitäten aufgehört, bzw. nur noch wenig cardio gemacht um mein Idealgewicht zu halten. Abnehmen kann man auch nach der Schwangerschaft leicht und locker wenn man generell eine sportliche Person ist, das dauert dann nur wenige Monate. (siehe hier Abnehmen nach Schwangerschaft)

    Bitte kein extremposrt nach dem 6. Monat, und vor allem keine Präparate :/

    editiert am 20.06.17 um 04:04

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    Mein Bett und ich, wir lieben uns, nur der Wecker will es nicht akzeptieren.

  3. BCAAS während der Schwangerschaft werden wohl kaum gefährlich sein. Schließlich handelt es sich um essentielle Aminosäuren die der Körper braucht und nicht selber herstellen kann.

    Um auf Nummer sicher zu gehen würde ich die Meinung eines Sportmediziners einholen.

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  4. von energy, 18.05.17 um 12:32Hallo zusammen!

    Ich hoffe, es geht jedem hier gut ;)

    Ich wollte mal etwas fragen: Ich bin im 6 Monat schwanger und treibe dennoch regelmäßig Sport.
    Eigentlich nehme ich vor jeder Sporteinheit 10 Gramm BCAAs zu mir, bin aber derzeit etwas zurückhaltend damit, weil ich nicht weiß, ob man sowas in der Schwangerschaft darf? Auf http://aminosaeuren.org/ hab ich mich mal ein wenig eingelesen und da steht eigentlich ausschließlich positives über Aminosäuren.

    Dennoch frage ich mal sicherheitshalber hier nach, bevor ich nachher einen blöden Fehler begehe ^^

    Gruß und DAnke!


    Hallo,
    Das Beste wär wohl die Inhaltsstoffe der supps, die Du verwendest oder verwenden möchtest mit dem Frauenarzt abzusprechen, so würde ich es zumindest machen, nicht nur sich selbst, sondern auch dem Kind zur Liebe.

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  5. Insbesondere in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft ist die erhöhte Zufuhr bestimmter Nährstoffe, wie beispielsweise Folsäure, unverzichtbar. Die Devise für eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft heißt -Qualität vor Quantität, denn der Nährstoffbedarf steigt stark an, nicht aber der Energiebedarf.
    Bei einer unzureichenden Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen über die Nahrung holt sich der Fötus die Nährstoffe aus den Speichern der Mutter. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, wenn sich die Mutter vor der Schwangerschaft gut ernährt hat und die Vitamin- und Mineralstoffspeicher voll sind. Bei manchen Vitaminen, wie etwa Folsäure, kann der Fötus die Nährstoffe nicht aus den Speichern der Mutter holen und ist auf die Zufuhr von außen angewiesen. Erfolgt diese nicht ausreichend, kann es zu einem Mangel kommen.
    Reichlich sollte es kalorienfreie oder kalorienarme Getränke sowie pflanzliche Lebensmittel – Gemüse und Obst – geben.
    Mäßig sollten tierische Lebensmittel – Fleisch und Milchprodukte – gegessen werden, dabei bevorzugt fettarme Milch(-produkte), fettarmes Fleisch, fettarme Fleischwaren und fettreiche Meeresfische.
    Sparsam sollten Fette mit hohem Anteil gesättigter Fettsäuren sowie Süßigkeiten und Snack-Produkte verzehrt werden.
    Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung versorgt Mutter und Kind in der Regel ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen, sodass keine Nahrungsergänzungsmittel nötig sind – mit Ausnahme von Folsäure und Jod. Bei diesen beiden Nährstoffen wird eine zusätzliche Einnahme empfohlen.

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  6. Eine Schwangerschaft ist ein guter Grund, ganz besonders auf eine gesunde und hochwertige Ernährung zu achten. Schließlich hängt die Entwicklung des ungeborenen Kindes auch von der Gesundheit der Mutter ab. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung versorgt Mutter und Kind in der Regel ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen, sodass keine Nahrungsergänzungsmittel nötig sind – mit Ausnahme von Folsäure und Jod. Bei diesen beiden Nährstoffen wird eine zusätzliche Einnahme empfohlen. Wird in der Schwangerschaft ein starker Eisen- oder Vitamin-D-Mangel ärztlich festgestellt, entscheidet die Ärztin oder der Arzt, ob ein entsprechendes Präparat verschrieben wird.
    Manche Schwangere erwägen, zusätzliche Vitamine oder Mineralstoffe einzunehmen. Dies ist im Normalfall nicht nötig. Nahrungsergänzungsmittel können eine ausgewogene Ernährung außerdem nicht ersetzen. Werden sie ohne Anlass und überdosiert eingenommen, können sie für Mutter und Kind auch unerwünschte Wirkungen haben. Um eine Überdosierung zu vermeiden, sollte die Einnahme von Vitaminen oder Mineralstoffen deshalb immer mit der FA abgesprochen werden.

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  7. Jede Mutter versorgt ihr ungeborenes Kind über den eigenen Stoffwechsel. Schwangere benötigen daher mehr Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere Folsäure, Jod und Eisen. Dieser Mehrbedarf kann manchmal über Nahrungsaufnahme allein nicht gedeckt werden, daher verordnen Ärzte/Ärztinnen im Normalfall die Einnahme von Folsäure- und Jodtabletten. Es wird empfohlen, bereits bei Kinderwunsch mit der Einnahme eines Folsäure-Präparates zu beginnen, denn Folsäure ist maßgeblich an der Entstehung der kindlichen DNA in den ersten Wochen der Schwangerschaft beteiligt.
    Auch wenn Fleisch eine wichtige Quelle für Eisen ist, können Vegetarierinnen unbesorgt weiterhin darauf verzichten, solange sie sich ausgewogen ernähren und ausreichend Milch sowie Milchprodukte zu sich nehmen. Eisenpräparate sollten nur bei einem tatsächlichen Eisenmangel und nach ärztlicher Absprache eingenommen werden. Vorsicht ist jedoch bei streng veganer Ernährung geboten. Ein Mangel an wichtigen Nährstoffen kann die optimale Versorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen.
    Beim Kochen sollten die Grundregeln der Lebensmittelhygiene vor allem während der Schwangerschaft sehr genau beachtet werden. Denn einige Lebensmittel können Erreger enthalten, die dem ungeborenen Kind schaden und Infektionen verursachen können.

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  8. Eigentlich gelten für Schwangere ähnliche Ernährungsregeln wie für jeden Menschen, der Wert auf ausgewogene und gesunde Kost legt-viel frisches Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, hin und wieder ein Stück gutes Fleisch, Meeresfisch für den Jodbedarf und Milchprodukte für die Ration Kalzium. Ideal ist es, gerade Fleisch, Fisch und Gemüse schonend zuzubereiten (zum Beispiel dünsten), da diesen Lebensmitteln somit am wenigsten Nährstoffe und Vitamine entzogen werden. Oder Gemüse ab und zu auch als Rohkost genießen.
    Empfehlenswert sind auch Hülsenfrüchte und Nüsse, da sie pflanzliche Eiweiße, Eisen und Mineralstoffe liefern. Und hochwertige Fette wie kalt gepresstes Olivenöl mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind sinnvoll. Frittierte Speisen, fett- und zuckerreiche Nahrungsmittel sowie gesüßte Getränke sollten Schwangere meiden.
    Einige Lebens- oder Genussmitteln sollten Schwangere von Beginn an meiden. Dass Alkohol und Zigaretten in den neun Monaten Tabu sind, versteht sich eigentlich von selbst. Aber auch von nicht gegartem Fleisch (etwa Tartar) oder rohem Fisch (Sushi) sollte man die Finger lassen. In ihnen können sich Krankheitserreger oder Parasiten befinden, die beispielsweise die Krankheit Toxoplasmose hervorrufen.
    Aufpassen sollten werdende Mamis auch bei Rohmilchprodukten (oft, aber nicht immer- Camembert, Brie, Roquefort), da diese mit Bakterien (Listerien) versehen sein können. Außerdem: Eier lieber eine Minute länger kochen und Süßspeisen mit rohen Eiern meiden. Das hilft, einer Salmonelleninfektion vorzubeugen.

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