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HILFE! Schwangerschaftsdiabetis!

  1. Während der Verdauung produziert der Körper aus der aufgenommenen Nahrung Glukose, die dann in den Blutkreislauf abgegeben wird. Im Zuge dessen wird in der Bauchspeicheldrüse – eine große Drüse direkt hinter dem Magen – Insulin gebildet. Insulin ist ein Hormon und wird benötigt, um die Glukose im Blut in die Körperzellen abzugeben, in denen sie als Energie genutzt wird. Produziert der Körper nicht genügend Insulin oder reagieren die Zellen nicht darauf, verbleibt zu viel Glukose im Blut anstatt in den Zellen und kann nicht in Energie umgewandelt werden.
    Während einer Schwangerschaft ist der weibliche Körper im stärkeren Maße resistent gegenüber Insulin. So bleibt mehr Glukose zur Versorgung des Babys übrig. Für die meisten Schwangeren ist dies kein Problem, falls der Körper mehr Insulin zur Verarbeitung überschüssiger Glukose im Blut benötigt, stößt die Bauchspeicheldrüse es zusätzlich aus.
    Aber auch natürlich, im Zuge von Schwangerschaftsdiabetes provozieren die Hormone der Plazenta einen Anstieg des Blutzuckerspiegels, der das Wachstum und die gesunde Entwicklung des Babys beeinträchtigen kann. Normalerweise tritt der Schwangerschaftsdiabetes in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auf, manchmal bereits in der 20. Woche, meistens jedoch erst später.

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  2. Ich weiss aber von einer Freundin, die ebenfalls Diabetis während ihrer Schwangerschaft hatte, dass es wieder weg geht

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  3. Ich weiss aber von einer Freundin, die ebenfalls Diabetis während ihrer Schwangerschaft hatte, dass es wieder weg geht

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  4. Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes wird empfohlen, ihre Ernährung umzustellen und manchmal auch, sich mehr zu bewegen. Wenn eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung den Blutzucker nicht ausreichend senken, kann er durch Insulin gesenkt werden. Es wird dann empfohlen, sich von einer Diabetologin oder einem Diabetologen betreuen zu lassen.Die Art der Ernährungsumstellung kann gemeinsam mit der Frauenärztin, dem Frauenarzt oder bei einer Ernährungsberatung besprochen werden. Was für eine Frau sinnvoll ist, hängt unter anderem davon ab, wie viel sie wiegt, wie viel sie sich bewegt und wie sie sich ernährt. Meist wird empfohlen, weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, weil diese den Blutzuckerspiegel erhöhen. Das Essen sollte aber ausreichend Ballaststoffe, Fett und Eiweiße enthalten. Durch die Behandlung sinkt das Risiko für eine bestimmte Geburtskomplikation, die sogenannte Schulterdystokie. Dabei verzögert sich der Austritt der Schultern des Kindes, nachdem der Kopf schon geboren ist.
    Auch die Ernährungsumstellung kann etwas Disziplin erfordern. Viele Frauen machen sich zudem Sorgen, wenn sie die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes erhalten. Umso wichtiger ist die Botschaft, dass die allermeisten Kinder trotz dieser Diagnose gesund zur Welt kommen.

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  5. Ich bin ein Diplom von Beruf.

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  6. Bei einem Schwangerschaftsdiabetes ist der Blutzuckerspiegel vorübergehend erhöht. Dies ist meist kein Grund zur Beunruhigung. Ein Schwangerschaftsdiabetes kann aber das Risiko für seltene Komplikationen vor und während der Geburt erhöhen. Die Diagnose wird mithilfe eines Blutzuckertests gestellt.
    Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes wird empfohlen, ihre Ernährung umzustellen und manchmal auch, sich mehr zu bewegen. Dazu sollten sie eine spezielle Beratung erhalten, in der sich besprechen lässt, welche konkreten Maßnahmen sinnvoll sind.
    Auch Bewegung kann dazu beitragen, dass der Blutzuckerspiegel sinkt. Welche Art von Bewegung infrage kommt, hängt unter anderem davon ab, wie belastbar eine Frau ist und wie ihre Schwangerschaft verläuft. Es ist sinnvoll, sich dazu in einer Frauenarztpraxis beraten zu lassen. Meist bieten sich Sportarten wie Gymnastik, Walking, Radfahren oder Schwimmen an. Dagegen sind zum Beispiel Kampf- oder Ballsportarten zu belastend oder zu risikoreich für das Ungeborene.
    Es kann schon helfen, sich mindestens drei Mal pro Woche für etwa 30 Minuten intensiver zu bewegen. Auch regelmäßiges zügiges Spazierengehen lässt sich gut in den Alltag integrieren.

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  7. Der Schwangerschaftsdiabetes ist in Deutschland mit einer Häufigkeit von etwas weniger als 10% eine der häufigsten Schwangerschaftskomplikationen und wird in vielen Fällen zu spät oder überhaupt nicht diagnostiziert. Diese Risikopatientinnen sollten bereits vor der 24. SSW auf einen Gestationsdiabetes hin untersucht werden.
    Die Diagnose muss nach den neuen Leitlinien anhand venöser Plasmawertbestimmungen erfolgen. Die Blutzuckermessung muss mit einer qualitätsgesicherten Blutzuckermessung erfolgen. Die Bestimmung der Blutzuckerwerte mittels kapillärer Blutwerte aus der Fingerbeere und Messung mit einem Blutzuckerteststreifenmessgerät ist wegen fehlender Genauigkeit nicht mehr zulässig.
    Wenn ein Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert wurde, ist umgehend eine Therapie in einer Diabetologischen Schwerpunktpraxis oder einer auf Behandlung von schwangeren Diabetikerinnen spezialisierten Klinik mit diabetologischer Abteilung erforderlich.
    An erster Stelle steht die Erstellung eines individuellen Ernährungsplanes durch die Diabetesberaterin sowie das Erlernen der Blutzuckerselbstkontrolle durch die Patientin.

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  8. dieser Schwangerschaftsdiabetes tritt wahrscheinlich bei 5-10% aller Schwangerschaften auf und gehört damit zu den häufigsten Komplikationen, real ja,ja.  zum einen führen die verschiedenen Schwangerschaftshormone  zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels. als Schwangerschaftsdiabetes gilt erhöhter Blutzucker, der erstmals während der Schwangerschaft entdeckt wird. natürlich, der Übergang zwischen einem leicht erhöhten Zuckerspiegel im Blut und einem Schwangerschaftsdiabetes ist fließend. Als Risikofaktoren gelten Übergewicht, ein Alter über 30 Jahren und eine erbliche Vorbelastung mit Diabetes mellitus. auch vllt, ein Schwangerschaftsdiabetes kann jedoch auch ohne bekannte Risikofaktoren auftreten. besonders auf eine bestehende Diabetes-Erkrankung kann über veränderte Ernährungsgewohnheiten positiven Einfluss genommen werden.  Wird dieser nicht durchgeführt, so wird die Erkrankung oft erst durch Folgeerscheinungen - wie starke Zunahme der Fruchtwassermenge oder abnormales Größenwachstum des Kindes - bemerkt. ein unerkannter oder unbehandelter Schwangerschaftsdiabetes kann für das ungeborene Kind gefährlich sein. hier Spazierengehen, Nordic Walken, leichtes Laufen, Radfahren oder Schwimmen sind dafür ideal. 

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  9. Hey tolle Nachrichten: herzlichen Glückwunsch zu deiner ss.
    Auch ich habe schwangerschaftsdiabetes, und ich muss auch jeden Morgen L Thyroxin 125mg nehmen, und nein, die Tablette macht nix aus. Habe ein Messgerät vom Diabetologen mit bekommen, und es auch am Anfang gedacht. Aber nein. Es hat nix ausgemacht.

    Ich habe zwar keine Probleme mit dem nüchtern Wert, meine Probleme sind die Werte nach dem essen. Und ich Spritze auch Insulin.

    Und du kannst, auch wenn du das ganze tam tam mit Zucker messen und Insulin und Ernährung dennoch die Schwangerschaft genießen. Auch wenn es dann etwas "aufregender" ist.

    Mach dich nicht verrückt. Ich habe es am anfang auch gemacht, und gemerkt, daß es nix bringt. Meine kleine Maus ist mit allen Werten "grenzwertig" aber mehr wie auf die Ernährung achten, und Insulin spritzen kann ich nicht.

    Warte den Termin beim Diabetologen ab.
    Lg,
    Mariech

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  10. Hallo Lotte,

    Bei mir war bei dem großen Zuckertest auch der Nüchternwert minimal erhöht - lag bei 96, die anderen beiden Werte waren in der Norm und meine FA hat ich an einen Diabetologen überwiesen. Mir ging es von den Gedanken her ähnlich wie dir: kann ich die Schwangerschaft noch genießen, schade ich meinem Zwerg und muss ich am Ende Insulin spritzen. Ich bin mit Normalgewicht in die Schwangerschaft gestartet und der Zwerg war bei allen VU`s in seiner Entwicklung nicht auffällig. Das gibt es leider zu viele Gegenspieler zum Insulin in der Schwangerschaft...
    Die Ernährungsberaterin hat mir ein Gerät zum Blutzucker messen mitgegeben und ich sollte die erste Woche ausprobieren, auf was ich gut reagiere und was den Wert deutlich erhöht. Man hat das relativ schnell raus was geht uns was nicht geht und kann somit seine Werte gut beeinflussen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und bin auch ruhiger geworden

    Ich nehme auch L-Thyroxin 75. Habe es extra beim großen Test weggelassen, hatte aber keinen Einfluss. Lass den Termin beim Diabetologen auf dich zukommen und versuch dich nicht verrückt zu machen. Nach dem Termin ist man deutlich ruhiger und weiß, was zu tun ist.

    LG,
    Pandeamon

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