Facebook Pixel

HILFE! Schwangerschaftsdiabetis!

  1. Während der Verdauung produziert der Körper aus der aufgenommenen Nahrung Glukose, die dann in den Blutkreislauf abgegeben wird. Im Zuge dessen wird in der Bauchspeicheldrüse – eine große Drüse direkt hinter dem Magen – Insulin gebildet. Insulin ist ein Hormon und wird benötigt, um die Glukose im Blut in die Körperzellen abzugeben, in denen sie als Energie genutzt wird. Produziert der Körper nicht genügend Insulin oder reagieren die Zellen nicht darauf, verbleibt zu viel Glukose im Blut anstatt in den Zellen und kann nicht in Energie umgewandelt werden.
    Während einer Schwangerschaft ist der weibliche Körper im stärkeren Maße resistent gegenüber Insulin. So bleibt mehr Glukose zur Versorgung des Babys übrig. Für die meisten Schwangeren ist dies kein Problem, falls der Körper mehr Insulin zur Verarbeitung überschüssiger Glukose im Blut benötigt, stößt die Bauchspeicheldrüse es zusätzlich aus.
    Aber auch natürlich, im Zuge von Schwangerschaftsdiabetes provozieren die Hormone der Plazenta einen Anstieg des Blutzuckerspiegels, der das Wachstum und die gesunde Entwicklung des Babys beeinträchtigen kann. Normalerweise tritt der Schwangerschaftsdiabetes in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auf, manchmal bereits in der 20. Woche, meistens jedoch erst später.

    Zitieren

  2. Ich weiss aber von einer Freundin, die ebenfalls Diabetis während ihrer Schwangerschaft hatte, dass es wieder weg geht

    Zitieren

  3. Ich weiss aber von einer Freundin, die ebenfalls Diabetis während ihrer Schwangerschaft hatte, dass es wieder weg geht

    Zitieren

  4. Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes wird empfohlen, ihre Ernährung umzustellen und manchmal auch, sich mehr zu bewegen. Wenn eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung den Blutzucker nicht ausreichend senken, kann er durch Insulin gesenkt werden. Es wird dann empfohlen, sich von einer Diabetologin oder einem Diabetologen betreuen zu lassen.Die Art der Ernährungsumstellung kann gemeinsam mit der Frauenärztin, dem Frauenarzt oder bei einer Ernährungsberatung besprochen werden. Was für eine Frau sinnvoll ist, hängt unter anderem davon ab, wie viel sie wiegt, wie viel sie sich bewegt und wie sie sich ernährt. Meist wird empfohlen, weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, weil diese den Blutzuckerspiegel erhöhen. Das Essen sollte aber ausreichend Ballaststoffe, Fett und Eiweiße enthalten. Durch die Behandlung sinkt das Risiko für eine bestimmte Geburtskomplikation, die sogenannte Schulterdystokie. Dabei verzögert sich der Austritt der Schultern des Kindes, nachdem der Kopf schon geboren ist.
    Auch die Ernährungsumstellung kann etwas Disziplin erfordern. Viele Frauen machen sich zudem Sorgen, wenn sie die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes erhalten. Umso wichtiger ist die Botschaft, dass die allermeisten Kinder trotz dieser Diagnose gesund zur Welt kommen.

    Zitieren

  5. Ich bin ein Diplom von Beruf.

    Zitieren

  6. Bei einem Schwangerschaftsdiabetes ist der Blutzuckerspiegel vorübergehend erhöht. Dies ist meist kein Grund zur Beunruhigung. Ein Schwangerschaftsdiabetes kann aber das Risiko für seltene Komplikationen vor und während der Geburt erhöhen. Die Diagnose wird mithilfe eines Blutzuckertests gestellt.
    Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes wird empfohlen, ihre Ernährung umzustellen und manchmal auch, sich mehr zu bewegen. Dazu sollten sie eine spezielle Beratung erhalten, in der sich besprechen lässt, welche konkreten Maßnahmen sinnvoll sind.
    Auch Bewegung kann dazu beitragen, dass der Blutzuckerspiegel sinkt. Welche Art von Bewegung infrage kommt, hängt unter anderem davon ab, wie belastbar eine Frau ist und wie ihre Schwangerschaft verläuft. Es ist sinnvoll, sich dazu in einer Frauenarztpraxis beraten zu lassen. Meist bieten sich Sportarten wie Gymnastik, Walking, Radfahren oder Schwimmen an. Dagegen sind zum Beispiel Kampf- oder Ballsportarten zu belastend oder zu risikoreich für das Ungeborene.
    Es kann schon helfen, sich mindestens drei Mal pro Woche für etwa 30 Minuten intensiver zu bewegen. Auch regelmäßiges zügiges Spazierengehen lässt sich gut in den Alltag integrieren.

    Zitieren

  7. Der Schwangerschaftsdiabetes ist in Deutschland mit einer Häufigkeit von etwas weniger als 10% eine der häufigsten Schwangerschaftskomplikationen und wird in vielen Fällen zu spät oder überhaupt nicht diagnostiziert. Diese Risikopatientinnen sollten bereits vor der 24. SSW auf einen Gestationsdiabetes hin untersucht werden.
    Die Diagnose muss nach den neuen Leitlinien anhand venöser Plasmawertbestimmungen erfolgen. Die Blutzuckermessung muss mit einer qualitätsgesicherten Blutzuckermessung erfolgen. Die Bestimmung der Blutzuckerwerte mittels kapillärer Blutwerte aus der Fingerbeere und Messung mit einem Blutzuckerteststreifenmessgerät ist wegen fehlender Genauigkeit nicht mehr zulässig.
    Wenn ein Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert wurde, ist umgehend eine Therapie in einer Diabetologischen Schwerpunktpraxis oder einer auf Behandlung von schwangeren Diabetikerinnen spezialisierten Klinik mit diabetologischer Abteilung erforderlich.
    An erster Stelle steht die Erstellung eines individuellen Ernährungsplanes durch die Diabetesberaterin sowie das Erlernen der Blutzuckerselbstkontrolle durch die Patientin.

    Zitieren