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Kinderwunsch durch Leihmutter. Ja oder Nein

  1. Für fremde Personen würde ich das nicht tun, sogar für die Entlohnung, ich glaube auch dann nicht, wenn ich in so prekären Lebensumständen gesteckt hätte wie die Leihmütter. Für nahe Verwandte eventuell, kommt auf die Umstände an. Ich stelle es mir sehr schwer vor, sich dann vom Kind zu trennen.
    Andererseits würde ich auch kein Kind von einer Leihmutter wollen. Das kommt mir einfach so ausnützisch vor, und auch dem Kind gegenüber nicht richtig.
    Aber gut, da gibts natürlich unterschiedliche Ansichten. Zum Glück für mich kein Thema. Einfach ist das aber sicher nicht. Da müsste schon ein sehr guter Grund vorliegen. Angefangen bei den künftigen Eltern, die müssten fabelhafte Leute sein, und ja, angesichts der körperlich nicht grad einfachen Sache, würde ich mir das auch sehr, sehr gut bezahlen lassen.

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  2. Da muss ich nichtmal nachdenken: Niemals
    Vielleicht fehlt mir was an Empathie, aber ich würde zu diesem (ungeborenen) Kind eine derart starke Beziehung aufbauen, dass ich mich mit Händen und Füßen dagegen wehren würde, es wegzugeben.
    Es gibt genügend Forschung über die vorgeburtliche Bindung, über Herztöne der Mutter, die Stimme der Mutter die ein Kind schon vor der Geburt kennt und die es beruhigen. Es gibt hormonelle Interaktionen vor und nach der Geburt zwischen Mutter und Kind, ganz zu schweigen von der emotionalen Bindung,, die zugeben nicht bei allen gut funktioniert.
    Aber zu sagen, es ist egal wer das Kind ausgeträgt und wer es dann aufzieht ist bissl zynisch. Ein Trennungstrauma wird immer da sein, bei Mutter und Kind, wie sie beide es verarbeiten ist sicher auch individuell und den vorhandenen Möglichkeiten geschuldet.

    Ich verurteile niemanden, aber sehe das Thema höchst problematisch!

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  3. Ich sehe es genauso:
    9 Monate später/Kind weggeben - den Vogel /die Sehnsucht wird man nie wieder los...
    „Vielleicht fehlt mir was an Empathie, aber ich würde zu diesem (ungeborenen) Kind eine derart starke Beziehung aufbauen, dass ich mich mit Händen und Füßen dagegen wehren würde, es wegzugeben.“ – unterschreibe.
    Vorstellbar noch am ehesten:
    die Mutter der Frau trägt einen IVF-Embryo ihrer Tochter und deren Partner aus; und bringt somit "technisch" ihr Enkelkind zur Welt; soll in den USA durchaus vorkommen und das kann ich mir auch vom emotionalen Aspekt für die Beteiligten und auch für das Kind sogar halbwegs verträglich vorstellen.

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  4. Wie überall eine Frage des Geldes……
    Der eine machts für 100k
    Der nächste für 1000k
    Und spätestens bei 10000k wird wohl fast jeder Mensch in der CH drauf einsteigen...


    Also einfach so – nein, sorry.
    Jetzt mal anders gefragt : Wer will ein Kind, dass eine andere Frau austrägt ?
    Also, für mich ist allein die Vorstellung, dass meine Kinder von einer anderen Frau ausgetragen werden würden, purer Horror ! Ich würde das überhaupt nicht wollen, denn die Probleme, die da auftreten könnten - Eifersucht, akribische Beobachtung der Leihmutter während der Schwangerschaft von mir, die Angst, dass die Leihmutter dann doch Ansprüche an das Kind stellt, wie und wann sag' ich's dem Kind, dass es irgendwie doch zwei Mütter hat -.... , würden mich schon von der Vorstellung her total fertigmachen. Einfach nur Horror !

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  5. Liebe Leihmütter, habt ihr euch mal ungefähr so was gefragt: Warum sollte ich das meinem Körper antun, wenns dann nicht mal mein Kind wäre?
    Noch dazu, da ich die Einstellung habe, dass wir eh genug geborene Kinder haben, um die sich zuwenige Menschen kümmer. Und wir immer mehr am Ar*** sind, ob des zu hohen Bevölkerungswachstum in Entwicklungsländer und des durchschnittlich zu hohen ökologischen Fussabdrucks in Industrieländern.
    Ich hab eine Nichte mitaufgezogen - und dafür selbst auf vieles verzichtet: immer wieder gerne. Unterstützung bei Adoption oder eines Pflegekindes: gerne. Blut-, Knochenmark-, Nieren-, Geldspenden: gerne. Aber Leihmutterschaft: niemals.

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  6. Die Leihmutterschaft ist eine reproduktive Hilfstechnologie, bei deren Einsatz drei Menschen beteiligt sind. Möglich machen das Leihmutter-Agenturen in Ländern, in denen die Leihmutterschaft erlaubt ist. viele Paare erwarten auch nach sehr aufwendigen, langwierigen medizinischen Behandlungen keine Kinder. Für die betreffenden Paare ist dies oft sehr schwer anzunehmen. Manchmal die bekannteste Variante ist die Adoption. Aber durch den medizinischen Fortschritt gerät aber auch immer mehr die sogenannte Leihmutterschaft in den Fokus der Aufmerksamkeit von Paaren. Das Verbot in Deutschland führt dazu, dass manche deutsche Paare ihren Kinderwunsch mit einer Leihmutter im Ausland verwirklichen. Vermittlungsagenturen sorgen in diesen Ländern dafür, dass sich für Kinderlose der Kinderwunsch erfüllt. Die wichtigste Entscheidung, die dabei entsteht ist die Auswahl einer kompetenten und verantwortlichen Vermittlung und des Landes, wo das Programm ablaufen wird. Die Chancen auf einen Erfolg sind groß.
    Ich denke, dass die Leihmutterschaft vielleicht die beste Option ist.

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