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Rauchen in der Schwangerschaft

  1. Schon vor Beginn der Schwangerschaft kann der Nikotinkonsum beider Partner gesundheitliche Folgen haben. Sowohl männliche als auch weibliche Raucher sind weniger fruchtbar als Nichtraucher. Rauchen verschlechtert mit der Zeit die Qualität der Spermien und reduziert die Anzahl der lebensfähigen Samenzellen. Ein großer Teil der Frauen, die während oder vor der Schwangerschaft auf das Rauchen verzichtet haben, greift innerhalb eines Jahres wieder zur Zigarette. In der Stillphase sollte jedenfalls noch darauf verzichtet werden – im Eigeninteresse der Frau natürlich auch später –, da die schädlichen Inhaltsstoffe des Rauches auch in die Muttermilch gelangen.
    Jede nicht gerauchte Zigarette ist ein Gewinn für Mutter und Kind. Prinzipiell sollten Frauen schon vor einer geplanten Schwangerschaft aufhören zu rauchen, spätestens aber dann, wenn sie von der Schwangerschaft erfahren. Ist ein gänzlicher Rauchverzicht nicht möglich, sollte zumindest eine drastische Reduktion des Zigarettenkonsums angestrebt werden. Eine Angabe der Menge erlaubter Zigaretten ist jedoch nicht möglich.
    Der Verzicht auf Zigaretten ist in jeder Lebensphase eine Herausforderung. Viele Schwangere schaffen jedoch den Ausstieg aus der Sucht oder reduzieren ihren Zigarettenkonsum.

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