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Wenn es der Ex mit den Kinder finaziell besser geht...

  1. Guten Tag
    Ich bin seit einem Jahr verheiratet und habe nun erfahren, dass ich schwanger bin.
    Das ganze wäre der absolute Traum, wäre da nicht die Exfrau meines Mannes (mein Mann war somit mal verheiratet).
    Mit dieser er auch 2 Kinder hat.
    Die Exfrau meines Mannes sucht ständig nach möglichkeiten meinen Mann finanziell auszubeuten obwohl er als einfacher Arbeiter keinen besonders hohen Lohn hat.
    Für die Kinder bezahlt er natürlich Alimente - was ich auch richtig finde.
    Die Kinder haben verhältnismässig sehr teure Hobbies und gehen 3x im Jahr in die Ferien.

    Da wir beide 100% arbeiten kommen wir finanziell gut über die Runden - leben aber nicht im Überfluss oder Luxus... eben bescheiden, aber glücklich.

    Nun, da ich jetzt schwanger bin bekomme ich einwenig Existenzängste...denn 100% arbeiten wird irgendwann nicht mehr möglich sein, wenn das Kleine auf der Welt ist (schätze mal 60%). Dadurch haben wir natürlich ziemlich grosse Einbussen.

    Ich weiss, dass man Kinderalimente (in diesem Falle Gerichtlich) abändern könnte.
    Wie hoch stehen die Chancen, dass in diesem Falle mal der Mann Recht bekommt?

    Es geht nicht darum, die Kinderalimente ganz zu streichen... sonder dem Verhältnis anzupassen.
    Welche Unterlagen werden dafür benötigt und wie soll man beweisen dass die Expartnerin mit den Kindern finaziell besser steht als der Kindsvater und Unterhalspflichtige?

    Besten Dank für Ihre Hilfe

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  2. Hallo Bonghole

    Wenn möglich sollten Sie und Ihr Mann das Scheidungsurteil von seiner ersten Ehe genau anschauen. Es steht im Urteil, wie seinerzeit die Alimente aufgrund der damaligen wirtschaftlichen Verhältnisse berechnet und indexiert wurden. Aufgrund der neuen Situation kann Ihr Mann dann beim zuständigen Gericht Klage auf Abänderung einreichen, dann werden die wirtschaftlichen Verhältnisse neu abgeklärt.
    Alles Gute!

    Boé Nagel

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  3. Liebe Frau Nagel

    Das Scheidungsurteil haben wir unter die Lupe genommen. Da mein Mann damals noch Schulden hatte und einen Lohn (inkl. Abzüge) von CHF 4'300.- wurden die Alimente auf CHF 600.- (pro Kind) eingestuft.
    Solange wir beide 100% arbeiten ist dies finanziell auch kein Problem.
    Aber was ist wenn ich beispielsweise nur noch 60% arbeite?
    Wie stehen die Chancen dass die Alimente einwenig heruntergesetzt werden?
    Wir haben uns diesbezüglich auch schon bei der Gemeinde vorinformiert... jedoch meinte die das die Chancen eher unwarscheinlich sind.
    Bei den unentgeltichen juristischen Beraungen hat mnan nur 10 Minuten Zeit für einen Fall... somit ist die Beratung nicht extrem qualitativ.
    Da wir nicht unbedingt grosse Geldreserven haben - können wir auch nicht einfach einen Antwalt hinzufügen (die Gemeinde ist diesbezüglich auch nicht darauf eingegangen).

    editiert am 29.01.15 um 14:02
    Grund: konkretisiert


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  4. Hallo Bonghole

    Die im Scheidungsurteil angesetzte Alimentenhöhe wurde auf die wirtschaftlichen Verhältnisse beider Eheleute zum Zeitpunkt der Scheidung festgesetzt. Es geht darum, dass keiner der beteiligten Parteien abhängig von Sozialhilfe wird. Die Möglichkeit einer Reduzierung der Alimente wäre nur vorhanden, wenn sich die finanziellen Verhältnisse der Exfrau (bei der die Kinder leben) erheblich zum Bessern verändert hätte. Ich sehe den Erfolg einer Klage ebenfalls als unwahrscheinlich, da es um Kinderalimente geht.
    Alles Gute!

    Boé Nagel

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  5. In Deutschland besteht die Chance, wenn sich die finanzielle Situation der Ex-Frau zum Beispiel durch einen neuen Partner verbessert hat.

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