Alimente Anpassaung

  1. Mein Lebenspartner hat aus erster Ehe 2 Kinder (10 Jahre und 19 Jahre alt). Die 19-jährige ist im 2. Lehrjahr zur Bankkauffrau. Er bezahlt pro Kind 1200.- und für die Ex-Ehefrau 2000.00. D.h sie erhält einen betrag von 4'400.00 monatlich. Gemäss Scheidungsvereinbarung muss/darf sie 40% arbeiten. Sie arbeitet aber mehr. D. h sie ist imstande mehr zu arbeiten, als so vor 2 Jahren bei der Konvention angegeben hat.
    Nun haben mein Lebenspartner und ich vor einem Jahr noch ein Baby bekommen. D. h. seine Lebenssituation hat sich masslegend verändert. Wir geben den Kleinen zudem noch 2 Tage in die Ki-krippe, da ich 60% arbeiten gehen muss, damit ich über die Runden komme. Da bei meinem Lebenspartner nicht mehr viel übrig bleibt, bleibt der grösste Teil der Finanz. Kosten, sowie die Betreuung ja an mir hängen.
    Meine Frage, ist es möglich die Scheidungskonvention auf eine faire Basis anzufechten. Da seine Exfrau mit einer erwachsenen Tochter mit Lehrlingslohn (der ja bei der damaligen Konvention auch nicht berücksichtig wurde) und eines 10-jährigen Jungen, der ja auch nicht mehr rund um die Uhr betreut werden muss. Zudem schein sie ja in der Lage zu sein, Mehrarbeit als die abgemachten 40 % zu arbeiten. Dies wurde damals vereinbart, damit die Kinder gut betreut werden können. Dies scheint ja nicht der Fall zu sein. Also warum soll mein Lebenspartner soviel bezahlen müssen, wenn es gar nicht mehr gerechtfertig ist?
    Es geht ja nicht darum tausende von Franken streitig zu machen, aber 500.00 monatlich sollten doch herab gesetzt werden können.
    Ich wäre dankbar um eine baldige Antwort.
    Es geht vor allem da drum, ob es überhaupt einen Sinn macht einen Anwalt anzufragen, denn das Geld möchten wir ja auch nicht zum Fenster rausschmeissen.

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  2. Guten Tag
    Bei massgeblichen Veränderungen der Lebensumstände, muss Ihr Lebenspartner Antrag an das Bezirksgericht um Abänderung des Scheidungsurteils stellen, wobei er vorallem den hohen Unterhalt an die Ex-Frau hervorheben muss.
    Alles Gute!
    Boé Nagel

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