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Alimentenrückforderung

  1. Hallo! Ich bin Deutscher und meine Exfrau lebt bereits seit über 13 Jahren mit unserem Kind in der Schweiz. Ich habe bisher immer pünktlich den im deutschen Scheidungsurteil von 2007 genannten Kindesunterhalt gezahlt. 

    Nun da mein Kind 18 Jahre alt wurde, habe ich sie angeschrieben, ob sie in der Lehre ist, oder nicht. Sie hat den direkten Kontakt leider abgebrochen und meine zahlreichen Versuche das Kind zu sehen schlugen fehl.

    Nun will sie Unterhalt nach Schweizer Recht einfordern, welcher ungleich höher ist. Und das rückwirkend! Ist das wirklich möglich? Wenn ja, für wie lang? Bisher hat sie nie irgendetwas wegen dem Unterhalt angemerkt.

    Da ich wieder verheiratet bin und zwei weitere wundervolle Kinder habe, wäre eine plötzliche Rückzahlung von mehreren tausend Euro für uns finanziell nicht zu verkraften.

    Bitte helfen Sie mir...

    Mit freundlichen Grüßen 

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  2. Ihre Vaterschaftsvereinbarung/vertrag wurde seinerzeit nach deutschem Recht gesprochen und gültig. Die Kindsmutter müsste einen Antrag auf Abänderung stellen und es würde Abklärung zur Folge haben. Ob Sie zu einer rückwirkenden Zahlung verpflichtet würden ist fraglich, da sie Ihnen gegenüber auskunftspflichtig, auch über das Kind, wäre.
    Eventuell geht das auch aus der seinerzeitigen rechtsgültigenVaterschaftsvereinbarung hervor. Falls Sie von den Schweizerbehörden hören, können Sie sich immer noch juristisch beraten lassen. Reagieren sie nicht auf irgendwelche allfällige Anwaltsbriefe. Die Situation müsste behördlich abgeklärt werden.
    Alles Gute!
    Boé Nagel

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