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Machtlos ?

  1. Hallo
    Ich würde gerne erfahren wie das bei anderen so abläuft.... Meine noch Ehe-Frau möchte sich scheiden lassen. Wir versuchen alles so gut es geht mit Hilfe einer Sozialarbeiterin zu lösen. Bei der Kinderbetreuung haben wir ausgemacht, dass ich meine Kids die eine Woche Freitag und die darauffolgende Freitag Samstag und Sonntag betreue.
    Die Kinder werden 3 Wochen ferien bei mir verbringen. Meine Frau sagte mir zwar in einem impulsiven Gespräch das ich sie auch 5 Wochen nehmen könnte.
    Das alles wäre für mich absolut kein Thema, denn ich würde für meine Kinder absolut alles machen. Leider muss ich mir jedoch eingestehen, dass ich schwierigkeiten haben werde dies alles zu finanzieren. Zwischendurch einen Ausflug oder mal ein Glace auswärts muss doch drinliegen ??
    Ich betreue also meine Kinder 8 Tage pro Monat, heisst ich habe ab diesem Dezember keinen Tag mehr für mich, was wie gesagt kein Thema wäre. Meine Frage, warum wird dies nicht berücksichtigt bei der Alimentenberechnung ? Wie kann es sein, dass ich wirklich viel bezahle für den Unterhalt aber die Kids 30% oder sogar mehr bei mir verbringen ?
    Das löst irgendwie Kopfschütteln aus.
    Danke für eure Feedbacks.

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  2. Es ist nicht einfach, Ihre Frage zu beantworten, da ich die Verhältnisse nicht detailliert kenne und zuerst an die Kinder denken musste. Wenn eine Scheidung bevorsteht, benötigen Sie und Ihre Frau dringendst die Hilfestellung einer Fachstelle, da ich annehmen muss, dass die Sozialarbeiterin, die Sie berät eine gute Fachfrau ist, jedoch nicht der Erfahrungsschatz einer Fachstelle hat (z.B. evangelische Familienberatungsstelle oder ähnliche Stelle, nahe Ihres Wohnorts).
    Eine Trennung bedeutet für die Kinder eine enorme Veränderung und mir scheint es wichtig, das den Kindern nichts vorgemacht wird: die Eltern trennen sich wirklich, so dass es auch für sie wesentliche Veränderungen und Umstellungen gibt. Um gute Eltern zu bleiben, benötigen Sie klare Richtlinien, sozusagen einen Vertrag, an die sich alle halten oder nur im Notfall Gültigkeit verliert. Wie ich Ihrem Schreiben entnehme, kristallisieren sich bereits jetzt alte Beziehungsmuster heraus, die Sie nicht zulassen dürfen (nicht nur für sich, sondern vor allem für die Kinder). Falls es Richtung Scheidung geht, werden noch andere wesentliche Anforderungen an beide Elternteile zukommen, die ernst genommen und geklärt werden müssen.
    Ich wünsche der ganzen Familie alles Gute!
    Boé Nagel


     

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